Feuer und Flamme: Oberösterreichs Feuerwehrteams bereit für internationale Wettkämpfe
Es ist wieder diese aufregende Zeit des Jahres! Drei Feuerwehr-Teams aus dem Bezirk Rohrbach stehen in den Startlöchern für die internationalen Feuerwehrwettkämpfe 2026, die in voller Pracht an drei Schauplätzen stattfinden werden. Die Vorfreude ist greifbar, und man könnte fast die Anspannung in der Luft spüren. Die Feuerwehrjugend St. Martin im Mühlkreis wird vom 13. bis 19. Juli in Sumperk, Tschechien, um den Titel kämpfen. Das ist nicht einfach nur ein Wettkampf, das ist ein echtes Abenteuer!
Die FF St. Martin im Mühlkreis wird gleich darauf, vom 23. bis 26. Juli, in Eisenstadt antreten. Als Weltmeister von Celje 2022 sind sie die großen Favoriten auf Gold. Das ist schon eine ordentliche Portion Druck, aber die jungen Feuerwehrleute haben beim Bezirksbewerb in Peilstein eindrucksvoll gezeigt, was sie draufhaben. Mit einer Zeit von 27,48 Sekunden in Bronze und 52,33 Sekunden im Staffellauf haben sie den Tagessieg geholt. Da kann man schon mal ein bisschen stolz sein!
Starke Konkurrenz und Teamgeist
Die Damengruppe der FF Julbach wird ebenfalls in Eisenstadt antreten, und die Erwartungen sind hoch. Sie haben beim Landesbewerb in Andorf den Landessieg errungen – das ist ihr 12. Landessieg! Das spricht Bände über den jahrelangen Einsatz und den unerschütterlichen Teamgeist, den sie mitbringen. Es ist einfach beeindruckend zu sehen, wie viel Herzblut in dieser Gemeinschaft steckt.
Am 3. Juli 2026 wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Landes-Feuerwehrkommando Oberösterreich offiziell verabschiedet. Feuerwehr-Landesrätin Michaela Langer-Weninger und Vertreter von Sponsoren waren vor Ort, um den Mannschaften viel Erfolg zu wünschen und sie mit Rucksäcken, Sporttaschen und Trainingsanzügen auszustatten. Ein schöner Abschluss für die Vorbereitungen, der die Teams noch einmal zusätzlich motiviert!
Oberösterreichs Spitzenmannschaften
Insgesamt entsendet Oberösterreich gleich acht Spitzenmannschaften zu den internationalen Feuerwehrbewerben. Das ist eine beeindruckende Zahl und zeigt, wie ernst die Feuerwehrleute ihre Leidenschaft nehmen. Man kann nur hoffen, dass sie alle ihre Leistungen abrufen und vielleicht das ein oder andere Stück Edelmetall mit nach Hause bringen.
Interesse an Feuerwehrwettbewerben ist nicht nur in Österreich groß. Thomas Reuter, seit März 2023 Leiter des Fachbereichs Wettbewerbe im Deutschen Feuerwehrverband, hat die Tradition der internationalen Feuerwehrwettbewerbe im CTIF miterlebt. Er selbst trat 1992 der Freiwilligen Feuerwehr Böblingen in Baden-Württemberg bei und kennt die Herausforderungen und den Nervenkitzel nur allzu gut. Reuter hat an mehreren internationalen CTIF-Wettbewerben erfolgreich teilgenommen und bringt nicht nur Erfahrung, sondern auch eine große Portion Leidenschaft in seine neue Rolle.
Die Vorfreude, die sich bei den Teams in Rohrbach aufbaut, ist also nicht nur regional, sondern auch Teil einer viel größeren Tradition. In diesen Wettkämpfen geht es um mehr als nur um Medaillen. Es geht um Kameradschaft, Teamgeist und das unermüdliche Streben, das Beste aus sich herauszuholen. Und vielleicht, nur vielleicht, wird der ein oder andere Feuerwehrmann oder -frau in den nächsten Tagen mit Gold um den Hals zurückkehren.
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