Die Feuerwehr St. Martin-Berg hat sich auf eine spannende Reise begeben. Vom kleinen Dorf im Burgenland geht es jetzt auf die große Bühne der internationalen CTIF-Feuerwehrbewerbe 2026 in Eisenstadt. Diese Herausforderung, die vom 22. bis 26. Juli 2026 stattfindet, wird auch als „Feuerwehr-WM“ bezeichnet und verspricht ein aufregendes Event für die gesamte Region zu werden. Unter der Führung von Kommandant Harry Lenauer, der seit 2019 die Geschicke der Feuerwehr leitet, bereitet sich die Wettkampfgruppe intensiv vor. Harry, selbst seit seinem 16. Lebensjahr Teil der Feuerwehr, beschreibt sein Ehrenamt als einen prägnanten Bestandteil seines Lebens – fast wie eine zweite Familie.

Die Wettkampfgruppe besteht aus zwölf aktiven Teilnehmern und mehreren Reservemitgliedern, die sich nicht nur im Training zwei- bis dreimal pro Woche anstrengen, sondern auch echte Teamarbeit zelebrieren. Denn bei den Wettbewerben zählt jeder Handgriff. Ein kleiner Fehler, wie zum Beispiel verdrehte Schläuche, kann schnell zu Strafpunkten führen. Das präzise Training ist also unerlässlich, und der Druck, den eigenen hohen Standards gerecht zu werden, ist spürbar. Die Geschichte dieser Gruppe begann in den 1990er-Jahren, als ein Mentalitätswechsel stattfand, der den Grundstein für den späteren Erfolg legte.

Eine stolze Geschichte

Historisch betrachtet hat die Feuerwehr St. Martin-Berg einiges auf dem Kasten. 2001 konnte die Gruppe beim Feuerwehr-Olympia in Finnland den dritten Platz belegen – eine Leistung, die noch heute in der Feuerwehrgeschichte des Burgenlandes glänzt. Die Feuerwehr ist tief im Dorfleben verwurzelt, und das nicht ohne Grund. In der Marktgemeinde St. Martin an der Raab sind insgesamt acht Feuerwehren aktiv, doch die St. Martin-Berg Gruppe zählt zu den bekanntesten Bewerbsgruppen in ganz Österreich. Das zeigt sich nicht nur in den Erfolgen, sondern auch in der Gemeinschaft und der tiefen Verwurzelung im Dorf.

Ein besonders wichtiges Anliegen der Feuerwehr ist die Jugendarbeit. Doch hier gibt es Herausforderungen. Es ist nicht immer einfach, genügend Jugendliche für den Bewerbssport zu gewinnen. Das ist schade, denn die Feuerwehr bietet nicht nur spannende Wettkämpfe, sondern auch die Möglichkeit, Freundschaften fürs Leben zu schließen und wichtige Werte wie Teamgeist und Verantwortung zu lernen.

Einblick in die Feuerwehrhistorie

Die Geschichte der Feuerwehren in Österreich ist reich an Tradition und technischen Meilensteinen. Historische Unterlagen, Dokumente und Bilder sind im Oö. Landes-Feuerwehrverband verfügbar und geben einen tiefen Einblick in diese spannende Welt. Feuerwehrhistoriker präsentieren die Geschichten und Errungenschaften, die über Jahrzehnte hinweg die Entwicklung des Brandschutzes geprägt haben. Jährlich wird eine Historische Schriftenreihe veröffentlicht, die diese Informationen auch digital zugänglich macht – ein echtes Nachschlagewerk für alle, die sich für die Feuerwehrgeschichte interessieren.

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Mit der Vorfreude auf die bevorstehenden internationalen Wettbewerbe und dem unermüdlichen Engagement der Feuerwehr St. Martin-Berg wird die kleine Gemeinde zum Brennpunkt der Feuerwehraktivitäten. Man darf gespannt sein, welche Geschichten und Erfolge aus Eisenstadt kommen werden. Die Leidenschaft, die diese Feuerwehrmitglieder antreibt, wird sicher auch die Herzen der Zuschauer erreichen.