Blaulichttag in Purbach: Ein unvergessliches Erlebnis für Groß und Klein
Gestern war ein ganz besonderer Tag in Purbach – der Blaulichttag am Schulgelände der Volksschule! Von 14:00 bis 17:00 Uhr strömten große und kleine Besucher herbei, um die tollen Vorführungen der örtlichen Einsatzorganisationen zu bestaunen. Feuerwehr, Rettung, Polizei und die Rettungshunde Burgenland waren vor Ort und präsentierten sich ganz in ihrem Element. Die Kinderaugen leuchteten vor Begeisterung, als sie ein Feuerwehrfahrzeug von innen begutachten durften. Was für ein Erlebnis!
Die Feuerwehr zeigte eindrucksvoll, welche Spezialgeräte sie im Einsatz haben. Fahrzeugbergung und Brandbekämpfung – das wurde zum Greifen nah! Und die Polizei? Die hatte ein paar spannende Überraschungen auf Lager. Kinder konnten Schutzwesten und Helme anprobieren, was nicht nur cool aussah, sondern auch ein echtes Gefühl von Sicherheit vermittelte. Ein bisschen wie ein Superheld, oder? Bei der Rettung kam besonders viel Interesse auf. Viele wollten sich mit der Trage bergen lassen, was natürlich für jede Menge Spaß sorgte.
Vorführungen und neue Einrichtungen
Ein Highlight war die beeindruckende Ausbildungsvorführung der Rettungshunde Burgenland auf dem Sportplatz der Schule. Die kleinen Vierbeiner zeigten, wie sie in Einsätzen helfen können – einfach faszinierend! Währenddessen wurde in Trausdorf die neue Kinderkrippe feierlich eröffnet. Diese ist seit Jänner 2026 in Betrieb und bietet Platz für 18 Kinder in zwei Gruppen. Bürgermeister Andreas Rotpuller und zahlreiche Gäste waren anwesend, um diesen wichtigen Schritt für die Gemeinde zu feiern.
Doch was steckt eigentlich hinter den Blaulichtorganisationen? Der Begriff bezieht sich auf zivile Einheiten, die mit Blaulicht im Straßenverkehr unterwegs sind. Dazu gehören Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst – allesamt unverzichtbar für unsere Sicherheit. In Deutschland wird das Ganze manchmal etwas komplizierter, da nicht alle Kräfte der BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) tatsächlich Blaulicht verwenden. Aber eins ist klar: Die Koordination dieser Einsatzorganisationen ist entscheidend, besonders im Zivil- und Katastrophenschutz.
Ein Blick hinter die Kulissen
Eine interessante Persönlichkeit, die sich intensiv mit diesen Themen beschäftigt, ist Henrike Bildesheim. Sie ist Berufsfeuerwehrfrau und bringt eine Menge Erfahrung in Brand-, Rettungs- und Katastrophenschutz mit. Mit einem Bachelor in Medizinpädagogik und einem Master in Krisen- und Notfallmanagement hat sie nicht nur die akademische Vorbildung, sondern auch praktische Erfahrung als Rettungshundeführerin. Ihre Arbeit zielt auf die Ausbildung von Rettungshundeführerinnen und -führern ab. Man darf sich gar nicht vorstellen, wie viele Leben durch solches Engagement gerettet werden können!
Henrike ist seit 2026 Vorsitzende des Arbeitskreises Rettungshunde und Ortungstechnik (AK RHOT) im Deutschen Feuerwehrverband – eine verantwortungsvolle Aufgabe, die sie mit viel Herzblut angeht. Ihr Wissen über die Integration von Spontanhelfenden und die Optimierung der Führungsstrukturen zwischen Polizei und Feuerwehr ist von unschätzbarem Wert. Solche Menschen sind das Rückgrat unserer Sicherheitsorganisationen und verdienen unseren tiefsten Respekt.
