Im Burgenland tut sich was! Die Landesregierung hat mit der „Dorfentwicklungsstrategie 2026“ ein echtes Schmuckstück ins Leben gerufen, um die 171 Gemeinden des Bundeslandes auf Vordermann zu bringen. In Pöttelsdorf hat die Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner das umfangreiche Maßnahmenpaket vorgestellt. Hier wird nicht einfach nur Geld verteilt – nein, hier geht es darum, unsere Dörfer nachhaltig und klimafreundlich zu gestalten. Das Herzstück dieser Initiative ist die „Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen der Dorfentwicklung im Burgenland 2026“, die ab 1. Juni 2026 in Kraft tritt. Das klingt doch nach einer echten Chance, oder?
Eine Million Euro stehen bis Juni 2027 für gemeinnützige Projekte zur Verfügung! Das ist nicht nur ein Klacks, sondern eine echte Hilfe für die Gemeinden. Die geförderten Maßnahmen sind bunt gemischt: von der Revitalisierung und Nachnutzung von alten Gebäuden in Ortskernen über die Stärkung der Wohn-, Wirtschafts- und Sozialstruktur bis hin zu Sanierungs- und Energiesparmaßnahmen. Auch der öffentliche Raum kommt nicht zu kurz – hier sind Investitionen geplant, die den Flächenverbrauch reduzieren und die Zersiedelung eindämmen sollen. Das Ziel? Attraktive Ortszentren schaffen, die sowohl Einheimische als auch Besucher anziehen.
Ein Blick in die Vergangenheit
Bereits in den vorherigen Förderperioden hat das Burgenland viel erreicht. In den Jahren 2007 bis 2013 wurden sage und schreibe 9,8 Millionen Euro für Dorferneuerungsvorhaben bereitgestellt, und das Geld wurde fast vollständig ausgeschöpft. Rund 300 Einzelprojekte wurden in der letzten Periode realisiert – vom Platzgestaltungen über die Umrüstung auf energieeffiziente LED-Beleuchtungen bis hin zu Kommunikationszentren und Kinderspielplätzen. Da kann man nur sagen: Hut ab!
Insgesamt haben 141 burgenländische Gemeinden Dorferneuerungsleitbilder erstellt. Diese sind ein wichtiger Schritt, um in Zukunft sinnvolle Projekte umzusetzen. Das Augenmerk liegt auf der Verbesserung der Lebensqualität der Ortsbewohner und der Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Es geht darum, Arbeitsplätze zu sichern und eine nachhaltige Zukunft für den ländlichen Raum zu gestalten. Die Herausforderungen sind groß – der demografische Wandel, veränderte Arbeitsstrukturen und das Ausdünnen der Infrastruktur machen es nicht leicht. Doch die Dörfer lassen sich nicht unterkriegen!
Gemeinsam stark für die Zukunft
Ein zentraler Baustein dieser neuen Initiative ist der Leitfaden „Gemeinsam gestalten“. Dieser soll als Orientierungshilfe für Gemeinden, Vereine und Bürger dienen – ein echtes Handbuch für alle, die sich aktiv an der Dorfentwicklung beteiligen möchten. Die Herausforderungen, die damit einhergehen, sind vielfältig. Leerstand und Abwanderung sind Themen, die den Dörfern zu schaffen machen, doch mit innovativen Projekten und starken Gemeinschaften lässt sich viel bewegen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die soziale Dorfentwicklung, die durch das Bundesprogramm „Ländliche Entwicklung“ gefördert wird. Hier wird der Fokus auf die Stärkung der Gemeinschaften gelegt, was in Zeiten wie diesen besonders wichtig ist. Die ersten Fördermaßnahmen haben bereits gezeigt, wie positiv sich solche Projekte auf das Miteinander auswirken können. Es geht nicht nur um bauliche Veränderungen, sondern auch um soziale Begegnungsorte, die das Zusammenleben fördern.
Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, aktiv zu werden. Es gibt Unterstützung für ältere Menschen, Initiativen zur Förderung von Vielfalt und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Das ist die Chance, die Dörfer nicht nur schöner, sondern auch lebenswerter zu machen. Wenn wir alle zusammen anpacken, können wir das Burgenland zu einem Ort entwickeln, an dem man sich gerne aufhält und wo die Nachbarn nicht nur Namen auf dem Klingelschild sind.