Heute ist der 14.07.2026 und in Wieden tut sich was! Die Bezirksvorstehung hat sich etwas vorgenommen, und zwar die Entfernung illegal angebrachter Schlüsselboxen. Ja, genau richtig gehört! Schlüsselboxen – die kleinen, oft unscheinbaren Kästchen, die wie ein ungebetener Gast auf den Hausfassaden prangen und ein deutliches Zeichen für Kurzzeitvermietungen wie Airbnb sind. Hier wird der Schlüssel für die Wohnung einfach per Code übergeben. Eine bequeme Lösung, ja, aber nicht immer rechtens!

Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl (SPÖ) hat das Ganze ins Visier genommen und kritisiert die negativen Auswirkungen solcher Plattformen auf den Wohnungsmarkt. Man könnte fast sagen, es ist wie ein Wettlauf gegen die Zeit, denn die illegalen Boxen blockieren wertvollen Wohnraum. Und das ist nicht nur ein leidenschaftliches Plädoyer, sondern auch ein Aufruf zur Aktion. Gemeinsam mit einem Schlosser wurden gleich mehrere dieser Boxen entfernt – fünf Stück insgesamt! Diese werden nun sicher in der Bezirksvorstehung aufbewahrt, als wären sie ein Zeugnis für die fortwährenden Herausforderungen im Wohnungsmarkt.

Der Kampf um Wohnraum

Doch nicht nur in Wieden wird sich gegen diese Art von Wohnraumnutzung gewehrt. Im Bezirk Neubau geht’s ähnlich rabiat zur Sache. Hier hat Bezirksvorsteher Markus Reiter (Grüne) sogar persönlich Hand angelegt und eine unerlaubte Schlüsselbox am Sankt-Ulrichs-Platz entfernt. Man könnte sagen, das ist ein echter Hands-on-Ansatz! Anwohner klagen über die ständigen Besuche von Fremden, die wie Geister auf der Suche nach Schlüsseln umherstreifen. Ein bisschen wie in einem schlechten Film, nur dass es hier um die eigene Nachbarschaft geht.

Im Neubau sind rund 4,2 Prozent der Wohnungen auf Airbnb gelistet, und die Zahlen sprechen für sich: Die Anzahl der gelisteten Objekte hat sich in den letzten zehn Jahren verzehnfacht! 720 Wohnungen – das ist kein Pappenstiel. Reiter hat es sich zum Ziel gesetzt, die flächendeckende Entfernung aller illegalen Schlüsselboxen voranzutreiben. Das ist eine klare Ansage und ein Schritt in die richtige Richtung, um den Wohnraum zu schützen. Und das ist gut so, denn zu viele Angebote blockieren den dringend benötigten Wohnraum für die Wiener Bevölkerung.

Strengere Regeln in Sicht

Ein Lichtblick könnte die neue Regelung ab Juli 2024 sein: maximal 90 Tage Vermietung pro Jahr für Tourist:innen. Wer länger vermieten möchte, muss dies bei der MA 37 (Baupolizei) beantragen. Klingt nach einem soliden Plan, aber Reiter hat auch hier Bedenken geäußert, dass die neuen Regeln für innerstädtische Bezirke de facto wirkungslos sind. Es gibt viel zu tun, um diese Herausforderungen zu meistern. Ein komplettes Verbot von Airbnb in Wohnvierteln wird gefordert, um den Wohnraum zu schützen. Das ist eine klare Ansage – und nicht nur ein leeres Versprechen!

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Während also die Bezirksvorsteherin von Wieden und ihr Kollege aus Neubau gegen die unzulässigen Schlüsselboxen kämpfen, stehen die Mieter dieser Stadt nicht nur im Schatten dieser Entwicklungen. Sie werden über ihre Rechte informiert, wenn sie durch die ständigen Gäste belästigt werden. Ein bisschen Licht in einem oft trüben Thema – und das ist wichtig, denn am Ende des Tages geht es um ein Zuhause, ein Rückzugsort, der durch solche Praktiken in Gefahr ist.

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