Am Donnerstag, dem 28. Mai 2026, hat in Wien eine umfassende Schwerpunktaktion stattgefunden, die den unliebsamen Gästen der Stadt – den illegalen E-Zigaretten – auf den Grund gehen sollte. Initiiert von der Gruppe Sofortmaßnahmen in Zusammenarbeit mit dem Zollamt, dem AMS, der ÖGK und der Wiener Polizei, wurden insgesamt acht Betriebe in den Bezirken Wieden, Margareten und Mariahilf unter die Lupe genommen. Die Kontrolleure waren auf der Suche nach Verstößen gegen arbeits-, sozialversicherungs- und gewerberechtliche Bestimmungen.

Und wie sich herausstellte, fanden die Beamten im Handyshop in Wien-Margareten gleich eine ganze Menge an illegalen E-Zigaretten. Ganze 327 Stück wurden sichergestellt! Diese Geräte sind in der EU nicht nur verpönt, sondern schlichtweg illegal, weil sie die zulässige Füllmenge des Liquidtanks und die maximal erlaubte Anzahl an Zügen überschreiten.

Illegale Beschäftigung im Fokus

Doch das war nicht alles. Während der Kontrolle wurden auch fünf Personen angetroffen, die anscheinend illegal im besagten Handyshop beschäftigt waren. Ein klarer Fall für das AMS, das sofort entsprechende Anzeigen erstattete. Auch die ÖGK und städtische Dienststellen ließen sich nicht lumpen und brachten insgesamt 14 Anzeigen ein. Man fragt sich, wie viele solcher „Schnäppchen“ noch in den Schatten der Wiener Geschäfte schlummern.

Interessant ist, dass die rechtlichen Regelungen rund um E-Zigaretten ziemlich streng sind. Das Tabakrecht regelt nicht nur die Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen für nikotinhaltige Produkte, sondern auch für die nikotinfreien Varianten. Seit 2021 müssen sogar die nikotinfreien E-Zigaretten und E-Liquids die gleichen strengen Auflagen erfüllen. Das sorgt dafür, dass die Nikotindosis unter normalen Gebrauchsbedingungen gleichmäßig abgegeben wird und die Verpackungen alle erforderlichen Informationen enthalten – von der Liste der Inhaltsstoffe bis hin zu Warnhinweisen für gefährdete Verbrauchergruppen.

Die Schattenseiten der E-Zigaretten

Die Liste der Vorschriften ist lang: Verkäufer müssen alle gesetzlichen Anforderungen erfüllen, und die Abgabe ist nur an Personen über 18 Jahren erlaubt. Zudem sind seit dem 1. Juli 2022 auch Tabaksteuern für Nachfüllflüssigkeiten für E-Zigaretten zu entrichten. Das alles zeigt, wie wichtig es ist, die Verbraucher zu schützen und sicherzustellen, dass nur qualitativ hochwertige und sichere Produkte auf den Markt kommen. Und dennoch gibt es immer wieder schwarze Schafe, die versuchen, sich über diese Regeln hinwegzusetzen.

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Die Tatsache, dass in einem einzigen Handyshop so viele illegale Produkte gefunden wurden, wirft Fragen auf. Wie viele andere Geschäfte sind ebenfalls in diese Machenschaften verwickelt? Es bleibt abzuwarten, wie die Behörden auf diese Vorfälle reagieren und ob es bald zu weiteren Kontrollen kommt. Eines ist klar: Die Jagd nach illegalen E-Zigaretten ist noch lange nicht vorbei.