Wegbereiter für den wissenschaftlichen Nachwuchs: Das TU.Tenure-Programm in Wien
Ende Juni 2026 wurde ein bedeutendes Kapitel im TU.Tenure-Programm der Technischen Universität Wien erfolgreich abgeschlossen. Das 9-monatige Programm hat seine erste Runde hinter sich gelassen und geht nun in die nächste Phase. Ein junges Talent auf dem Weg zur Professur wird hier nicht einfach ins kalte Wasser geworfen. Vielmehr wird es gezielt begleitet, damit die Herausforderungen, die auf den Laufbahnstelleninhaber_innen warten, nicht zu einem unüberwindbaren Berg werden.
Vor allem der Aufbau einer Forschungsgruppe und das gleichzeitige Erfüllen von Qualifizierungskriterien wie Publikationen, Drittmitteln und Lehrverantwortung sind keine kleinen Aufgaben. Das weiß auch Projektleiterin Helga Gartner, die die Teilnehmenden ermuntert, ein starkes Netzwerk mit Gleichgesinnten aus anderen Instituten und Fakultäten aufzubauen. Dieses Miteinander ist entscheidend, um den Horizont zu erweitern – und das sagt viel über den Geist der TU Wien aus.
Gezielte Unterstützung und individuelle Begleitung
Die TU.Tenure bietet nicht nur Unterstützung, sondern auch maßgeschneiderte Werkzeuge, die den Teilnehmenden helfen, ihr Selbstvertrauen zu stärken. Es ist schon beeindruckend, wie viel klarer die Teilnehmenden über ihren Weg zur Professur denken, wenn sie von internationalen Wissenschaftscoaches wie Simone Poetscher begleitet werden. Ute Koch, die Vizerektorin, hebt die strukturierte Personalentwicklung durch das Programm hervor – ein wichtiges Element in der heutigen Wissenschaft, wo der Druck oft enorm ist.
Die nächste Ausschreibung für die Kohorte läuft bis zum 15. September 2026, und es ist klar: TU.Tenure richtet sich an alle Tenure-Track-Stelleninhaber_innen, die ernsthaft an ihrer akademischen Karriere arbeiten wollen. Die Teilnehmenden schätzen den praxisnahen Werkzeugkasten und das individuelle Coaching, das ihnen zur Verfügung steht. Ein Programm, das Wertschätzung für die eigene Arbeit und die der Teammitglieder fördert – das ist in der heutigen Zeit Gold wert!
Ein Blick über die Grenzen
Schaut man über die österreichischen Grenzen hinaus, wird klar, dass die Tenure-Track-Programme in Deutschland ähnliche Ziele verfolgen. Dort soll die Tenure-Track-Professur an Hochschulen etabliert werden, um den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in frühen Karrierephasen haben die Möglichkeit, nach einer erfolgreichen Bewährungsphase von maximal sechs Jahren in eine Lebenszeitprofessur überzugehen. Ein Plan, der für viele ein Licht am Ende des Tunnels darstellt!
Mit bis zu einer Milliarde Euro, die der Bund bis 2032 bereitstellt, sollen nicht nur neue Professuren geschaffen werden – es geht auch um Transparenz in den Karrierewegen und die Schaffung von Chancengleichheit. Ein wichtiger Schritt, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern. Das erfreut nicht nur die Wissenschaftler_innen, sondern auch die Institutionen, die sich um die Qualität der Forschung kümmern müssen.
Die Rolle der DFG und der Blick in die Zukunft
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) spielt eine entscheidende Rolle in der Förderung der frühen wissenschaftlichen Karriere. Sie hat die Schaffung forschungs- und karrierefreundlicher Strukturen als Satzungsziel verankert. Das bedeutet, dass die Auswahl von Personen und Projekten durch einen transparenten und kompetitiven Prozess erfolgt. Eine wichtige Grundlage für jeden, der in der Wissenschaft Fuß fassen möchte.
Mentoring-Angebote und individuelle Unterstützung sind dabei unerlässlich. Die DFG betrachtet die Fürsorgepflicht als einen wichtigen Aspekt, damit Wissenschaftler_innen in frühen Karrierephasen die nötige Rückendeckung erhalten. Ob es um regelmäßige Feedback-Gespräche oder die Entwicklung klarer Betreuungsvereinbarungen geht – hier wird an alles gedacht, damit der Weg zur Professur nicht zu einem einsamen Kampf wird.
Und so sehen wir, dass auf beiden Seiten der Grenze – in Österreich und Deutschland – große Anstrengungen unternommen werden, um den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Programme wie TU.Tenure und die Tenure-Track-Professuren in Deutschland zeigen, dass der Weg zur Professur immer mehr Planbarkeit und Unterstützung erfährt. Egal, ob man sich in Wien oder in einer deutschen Stadt befindet, die Zukunft der Wissenschaft scheint vielversprechend – und das ist doch eine wunderbare Aussicht!
Für alle, die mehr über das TU.Tenure-Programm erfahren möchten, steht Helga Gartner für Fragen zur Verfügung. Sie ist unter der E-Mail-Adresse Helga.gartner@tuwien.ac.at oder telefonisch unter +43 664 60588 6154 erreichbar.
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