Heute ist der 26.05.2026 und ich sitze hier in Simmering, dem Herzen von Wien, wo der Duft von frischen Pflanzen in der Luft liegt. Kürzlich war Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) zu Besuch in der Traditionsgärtnerei Rizi. Ein Ort, der seit 1946 von der Familie Rzihauschek betrieben wird und in dem die Liebe zur Natur sprichwörtlich blüht. Der Minister wollte einen Einblick in die tägliche Arbeit der heimischen Gartenbaubetriebe gewinnen und, ehrlich gesagt, das ist ihm gelungen!
Der Fokus des Besuchs lag darauf, die Regionalität beim Kauf von Balkon- und Gartenpflanzen zu fördern. Totschnig machte unmissverständlich klar: „Kauft heimische Pflanzen!“ Damit stärkt man nicht nur die regionalen Betriebe, sondern sichert auch Arbeitsplätze und verbessert die Lebensqualität. Gerade jetzt, mit dem Beginn der Gartensaison, steigt die Nachfrage nach Pflanzen. Man kann das förmlich spüren, wenn man durch die Gärtnerei schlendert – überall sprießen Farben und Düfte!
Die Bedeutung der Gärtnerei
In Wien sind rund 178 Gartenbaubetriebe auf über 230 Hektar aktiv, und die Gärtnerei Rizi ist da keine Ausnahme. Im Jahr 2020 wurden hier über 4,6 Millionen Topfpflanzen produziert! Das sind beeindruckende Zahlen: 798.800 Stück für das Frühlingssortiment, 3.315.900 für den Sommer und sogar 447.300 für den Herbst. Und nicht zu vergessen die 60.200 Zimmerpflanzen. Das zeigt, wie wichtig die Gärtnereibranche für die regionale Versorgung ist und dass sie ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor ist.
Die Familie Rzihauschek hebt die Verbindung von Tradition und moderner Produktion hervor. Sie stehen für Qualität, kurze Wege und Verantwortung. Das merkt man nicht nur an den Pflanzen, die sie anbieten, sondern auch an der Atmosphäre in der Gärtnerei. Wenn man die Verkaufsräume betritt, fühlt man sich sofort wohl – die Pflanzen scheinen einen zu begrüßen. Übrigens, die Verkaufsgärtnerei hat von Montag bis Freitag von 7:30 bis 18:30 Uhr und samstags von 9 bis 17 Uhr geöffnet.
Die Herausforderungen der Branche
Trotz dieser schönen Eindrücke steht die Branche vor Herausforderungen. Steigende Energie- und Produktionskosten sowie die Konkurrenz durch importierte Ware machen den Gärtnern das Leben nicht leicht. Totschnig hat auch darauf hingewiesen, dass der Gartenbau in Österreich rund 6500 Menschen beschäftigt. Also, wenn man das nächste Mal eine Pflanze kauft, denkt daran: mit jedem Kauf unterstützt man nicht nur die örtliche Wirtschaft, sondern auch die Familienbetriebe, die hinter diesen bunten Schätzen stehen.
Die Gärtnerei Rizi ist mehr als nur ein Ort, um Pflanzen zu kaufen. Sie ist ein Stück Heimat, ein Ort, an dem man die Verbundenheit zur Natur spüren kann. Wenn man durch die Reihen schlendert, sieht man, wie viel Herzblut in jeder Blüte steckt. Also, auf in die Gärtnerei und die heimischen Schätze entdecken – die Pflanzen warten nur darauf, in unseren Gärten zu gedeihen!