Heute ist der 5.06.2026 und in Simmering tut sich etwas. Die Plätze rund um die U3-Endstation erstrahlen bald in neuem Glanz! Zugegeben, das war längst überfällig. Ein Projekt des Wiener Klimateams hat endlich die Umsetzung gefunden, auf die viele von uns gewartet haben. Die Bereiche beim Froschkönigbrunnen und am Vorplatz des zweiten U-Bahn-Ausgangs werden jetzt nicht nur funktional, sondern auch grün und einladend gestaltet.
Über 500 Quadratmeter Fläche wurden entsiegelt und in grüne Oasen verwandelt. Was für eine Freude, wenn man bedenkt, dass die Stadt immer mehr betoniert wird! Neue Bäume, Hochstammsträucher und bepflanzte Beete bieten nicht nur Schatten, sondern auch einen Hauch von Natur mitten in der Stadt. Ich kann mir schon vorstellen, wie angenehm es sein wird, dort zu sitzen und das Treiben der Passanten zu beobachten.
Grünflächen für alle
Besonders spannend ist die Tatsache, dass die Umgestaltung auf Vorschlägen von den Bewohnerinnen basiert. Wer könnte besser wissen, was nötig ist, als die Menschen, die hier leben? In Zusammenarbeit mit Expertinnen und Bezirksvertretern wurde das Ganze weiterentwickelt. Eine Bürgerinnen-Jury hat schließlich über die Umsetzung entschieden – das ist Demokratie in Aktion! Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Am Froschkönigbrunnen gibt es jetzt 17 neue oder vergrößerte Grünbeete, die über 450 Quadratmeter Fläche einnehmen. Dazu kommen drei neue Bäume und fünf Hochstammsträucher, die für zusätzliche Lebensqualität sorgen.
Ein neuer Trinkbrunnen ist ebenfalls entstanden. Wie oft hat man sich gewünscht, auf dem Weg zur U-Bahn schnell ein Schlückchen Wasser zu nehmen? Und noch mehr Sitzmöglichkeiten sollen in den kommenden Wochen ergänzt werden. Das klingt nach einem perfekten Ort, um sich mit Freunden zu treffen oder einfach mal in der Sonne zu entspannen.
Einladende Atmosphäre für alle Generationen
Die Bauminseln sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch praktisch – sie wurden mit Stauden bepflanzt, die das Bild auflockern. Mehr Lebensräume für Insekten sind ebenfalls entstanden. So wird nicht nur das Stadtbild aufgewertet, sondern auch die Artenvielfalt gefördert. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, um das urbane Leben ein bisschen lebenswerter zu gestalten. Und das alles in einer Gegend, die oft als wenig attraktiv wahrgenommen wurde!
Die helle, sickerfähige Pflasterung trägt dazu bei, die Aufheizung im Sommer zu reduzieren und ermöglicht eine barrierefreie Nutzung. Ein Gewinn für alle – ob jung oder alt, ob mit oder ohne Mobilitätseinschränkungen. Man könnte fast sagen, die Stadt hat sich ein bisschen mehr um ihre Bewohnerinnen gekümmert. Und das ist einfach nur großartig!