Am Mittwoch, den 27. Mai, ereignete sich ein unerfreulicher Vorfall an der Stadlauer Ostbahnbrücke. Gegen 15:10 Uhr brach ein Brand im Holzbereich der Brücke aus, dessen genaue Ursache derzeit noch unbekannt ist. Die Feuerwehr war rasch zur Stelle und setzte zwei Löschleitungen ein, um das Feuer zu bekämpfen. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz abgeschlossen, doch die Schäden blieben. Die Zugstrecke der S80 zwischen Stadlau und Simmering wurde erheblich beschädigt, was nicht nur die Infrastruktur in Mitleidenschaft zog, sondern auch die Fahrgäste getroffen hat.
Die Folgen sind spürbar – der Betrieb auf dieser Strecke läuft seit dem Brand nur eingleisig. Bis Donnerstagabend, 20 Uhr, müssen Reisende mit Einschränkungen rechnen. Es kommt zu vereinzelten Zugausfällen und Verspätungen, die den Alltag mancher Pendler ordentlich durcheinanderwirbeln. Die ÖBB hat sich bereits für die Unannehmlichkeiten entschuldigt. Eine gute Nachricht für alle, die auf den öffentlichen Verkehr angewiesen sind: ÖBB-Tickets zwischen Wien Stadlau Bahnhof (U) und Wien Simmering Bahnhof (U) sind auch für die Wiener Linien gültig, was ein wenig Flexibilität bietet.
Weitere Einschränkungen im Bahnverkehr
Doch damit nicht genug – die Bahnanlagen rund um Wien Floridsdorf stehen ebenfalls vor einer Modernisierung. Zwischen 23. Februar 2026 und 6. März 2026 kommt es zu weiteren Einschränkungen. Die Linie REX1 ist davon betroffen und es ist mit Fahrplanänderungen zu rechnen, sowohl zwischen Wien Floridsdorf und Bernhardsthal als auch zwischen Gänserndorf und Wien Floridsdorf. Reisende sollten sich darauf einstellen, dass einige Züge ausfallen und sie die Möglichkeit haben, den nächsten fahrplanmäßigen Zug zu nehmen.
Außerdem wird zwischen dem 9. März und dem 3. Juli 2026 ein Schienenersatzverkehr für die Linie REX1 zwischen Gänserndorf und Bernhardsthal eingerichtet. Für die Zeit der Bauarbeiten gilt ein Baustellensonderfahrplan. Abfahrtszeiten werden sich ändern, daher ist es ratsam, Zeitreserven einzuplanen. Die Modernisierungsarbeiten sollen langfristig zu einer Verbesserung der Fahrbedingungen beitragen, auch wenn wir jetzt mit Unannehmlichkeiten leben müssen.
In einem größeren Kontext ist es nicht das erste Mal, dass solche Vorfälle den Bahnverkehr in unserer Region beeinträchtigen. Das Schicksal der Pendler ist oft von unvorhersehbaren Ereignissen abhängig, und auch die Modernisierung der Bahninfrastruktur ist ein notwendiger, aber manchmal lästiger Prozess. Es bleibt zu hoffen, dass diese Maßnahmen bald Früchte tragen und wir irgendwann wieder entspannter durch die Gegend reisen können.