Heute ist der 22.04.2026 und die Vorfreude auf das kommende Physik Kolloquium an der TU Wien am 28. April ist bereits spürbar. Um 16:00 Uhr öffnet sich die Tür zum Freihaus, konkret im FH 8 Nöbauer HS – MATH, in der Wiedner Hauptstraße 8-10, 1040 Wien. Diese Veranstaltung richtet sich speziell an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fakultät für Physik und verspricht, sowohl lehrreich als auch inspirierend zu werden.

Im Rahmen des Kolloquiums werden drei spannende Vorträge gehalten, die sich tiefgehend mit aktuellen Themen der Physik auseinandersetzen. Den Auftakt macht Emanuela Bianchi, die uns mit ihrem Vortrag „Insights into Protein Effective Interactions and Phase Behavior“ in die Welt der Protein-Protein-Wechselwirkungen in Lösung entführt. Sie wird eine Mittelfeldnäherung basierend auf der DLVO-Theorie vorstellen und die Auswirkungen von Ladungsheterogenität auf die Phasentrennung und Kondensation von Proteinen untersuchen.

Vertiefung in Zell-Zell-Interaktionen

Im Anschluss wird Eva Sevcsik das Wort ergreifen. Ihr Thema „Engineering Biointerfaces to Dissect Cell–Cell Interactions at the Nanoscale“ befasst sich mit den faszinierenden Zell-Zell-Interaktionen auf der Nanoskala. Sie wird erläutern, wie biofunktionale Oberflächen und DNA-Nanostrukturen eingesetzt werden, um die Anordnung von Proteinen zu steuern und deren Einfluss auf zelluläre Signalprozesse mithilfe hochauflösender Fluoreszenzmikroskopie zu analysieren.

Den Abschluss bildet Andrej Pustogow mit seinem Vortrag „New Spin on Electrons in Frustrated Mott Systems, Superconductors and Thermoelectrics“. Hierbei geht es um das Verhalten von Elektronen in komplexen Festkörpersystemen. Pustogow kombiniert spektroskopische Methoden mit Druck- und Deformationskontrolle, um Fragen zu unkonventioneller Supraleitung, „Frustrated Mott-Systemen“ und thermoelektrischen Materialien zu klären.

Ein Ort des Austauschs

Die TU Wien, als eine der führenden Universitäten in Österreich, bietet mit diesem Kolloquium nicht nur eine Plattform für Wissensaustausch, sondern auch eine Gelegenheit, sich über die neuesten Entwicklungen in der Physik zu informieren und zu vernetzen. Solche Veranstaltungen sind nicht nur wichtig für die akademische Gemeinschaft, sondern stärken auch das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

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Ob man nun selbst in der Forschung tätig ist oder einfach nur ein Interesse an physikalischen Fragestellungen hat, das Physik Kolloquium am 28. April wird mit Sicherheit eine bereichernde Erfahrung bieten. Halten Sie sich den Termin frei und seien Sie dabei, wenn spannende Erkenntnisse und innovative Ideen im Herzen Wiens präsentiert werden!