Die ersten heißen Tage des Jahres haben uns in Ottakring erreicht! Es wird Zeit, sich Gedanken über den Umgang mit der Sommerhitze in der eigenen Wohnung zu machen. Wer jetzt noch nicht schwitzt, hat sicher bald die ersten Anzeichen von Überhitzung. Um den Bewohnern zu helfen, bietet die Gebietsbetreuung Stadterneuerung ein kostenloses Beratungsgespräch mit Experten an. Ein echtes Highlight für alle, die auf der Suche nach praktischen Tipps sind!

Am Donnerstag, dem 11. Juni, von 16.30 bis 18 Uhr, findet der Termin im Stadtteilbüro in der Haberlgasse 76 statt. Dort stehen Thomas Hochreiter vom Arbeiter-Samariterbund Österreich und Florian Brand, ein Architekt und Auftragnehmer der GB*, bereit, um ihre Expertise zu teilen. Die Themen sind vielfältig: von einfachen Möglichkeiten zur Kühlung ohne Klimaanlage oder Ventilator bis hin zu kostengünstigen Maßnahmen und Informationen über Fördermöglichkeiten. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung – besser geht’s nicht!

Praktische Tipps zur Wohnungskühlung

Hitze kann durch Balkontüren, Fenster und sogar Dachfenster in die Wohnung eindringen. Ein außenliegender Sonnenschutz ist hier am effektivsten, denn er hält die Wärme draußen. Klar, Fensterläden oder Raffstores sind eine gute Wahl, um die Wohnung kühl zu halten. Aber auch innenliegende Lösungen wie Rollos und Plissees sind leicht zu montieren – auch wenn sie nur begrenzte Wirkung haben. Helle oder reflektierende Materialien können helfen, die Hitze abzuhalten. Und wer denkt, Gardinen seien eine Lösung, muss wissen, dass sie zwar Sicht- und Lichtschutz bieten, aber beim Wärmeschutz nicht gerade die besten Freunde sind.

Besonders in Mietwohnungen sollte man sich zuvor die Erlaubnis des Vermieters für die Montage von außenliegendem Sonnenschutz einholen. Und wenn wir schon beim Thema sind: Ventilatoren sind eine tolle, kostengünstige Alternative zu Klimaanlagen. Ab etwa 30 Euro sind sie erhältlich, während Klimageräte schnell mal über 300 Euro kosten können. Außerdem sind die Betriebskosten für Ventilatoren mit 6 bis 10 Euro pro Jahr auch um Welten günstiger als die 35 bis 140 Euro, die man für Klimaanlagen jährlich aufbringen muss.

Vorbereitung auf die Sommerhitze

Die Sommerhitze fordert uns alle heraus, und der Bedarf an Hitzeschutzmaßnahmen steigt. Helle Fassadenfarben, moderne Sonnenschutzverglasungen und Dachbegrünungen sind nur einige der Maßnahmen, die helfen können, die Aufheizung von Wohngebäuden zu verringern. Das hat nicht nur positive Effekte auf die Lebensdauer der Bausubstanz, sondern kann auch den Immobilienwert erhöhen. Wer denkt, dass Hitzeschutz nur ein Luxus ist, der irrt! Es gibt staatliche Förderprogramme, die helfen, die Kosten für solche Maßnahmen zu decken.

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Die gute Nachricht: Außenliegende Sonnenschutzsysteme können über das BAFA und die KfW gefördert werden. Dabei erhält man bis zu 15% der förderfähigen Kosten als Zuschuss, was sich bei größeren Maßnahmen schnell summiert. Und wer einen individuellen Sanierungsfahrplan einbindet, kann sogar auf bis zu 20% Zuschuss hoffen. Ein Blick auf diese Fördermöglichkeiten kann sich also richtig lohnen!

Insgesamt ist es wichtig, nicht nur während der heißen Tage, sondern auch langfristig über Hitzeschutz nachzudenken. Denn eine angenehm temperierte Wohnung ist nicht nur ein Komfort, sondern trägt auch zur Werterhaltung der Immobilien bei. Also, liebe Ottakringer, nutzt die Gelegenheit, um euch über all diese Themen zu informieren! Die Experten stehen bereit, um euch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen – und das ganz ohne Stress und Anmeldung!