In der pulsierenden Stadt Wien hat die Polizei einen bedeutenden Schlag gegen den organisierten Drogenhandel geführt. An diesem 14. Mai 2026 kam es zu einer großangelegten Operation der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS), bei der insgesamt acht Verdächtige festgenommen wurden. Diese Personen, im Alter von 19 bis 54 Jahren, stammen aus Österreich, Bosnien, Serbien und Slowenien. Ein bunter Mix aus Nationen, der zeigt, wie international das Drogenproblem hierzulande ist.
Im Rahmen der Razzia wurden mehrere Kilogramm Drogen sichergestellt – das ist kein Pappenstiel! Die Beamten fanden rund 8,1 Kilogramm Kokain, mehr als 22 Kilogramm Marihuana sowie 6,6 Kilogramm Cannabisharz. Dazu kamen noch über 23.000 Euro Bargeld. Das ist echt eine Menge, die da sichergestellt wurde. Das zeigt, wie ernst die Situation ist und dass hier nicht nur kleine Fische gefangen werden.
Vom ersten Blick bis zur Festnahme
Die Ermittlungen begannen bereits Ende März, als ein 19-jähriger Serbe beobachtet wurde, wie er 106 Gramm Kokain an zwei 23-jährige Österreicher übergab. Die beiden Käufer, ganz schön dreist, hatten zusätzlich noch sieben Gramm Marihuana und Bargeld dabei. Alle drei wurden festgenommen. Bei der Durchsuchung der Wohnung des 19-Jährigen in Wien-Meidling entdeckten die Beamten ein richtiges Drogenlager: 22 Kilogramm Marihuana, 4,6 Kilogramm Kokain und 6,6 Kilogramm Cannabisharz warteten dort auf ihre Abnehmer. Das muss man sich mal vorstellen – eine kleine Drogenfabrik mitten in der Stadt!
Doch das war noch lange nicht alles. Ein 54-jähriger slowenischer Komplize wurde auf der A22 bei Stockerau gestoppt. In seinem Auto fanden die Polizisten 3,3 Kilogramm Kokain in einem versteckten Hohlraum. Und ein 24-jähriger Serbe durfte sich ebenfalls in Rudolfsheim-Fünfhaus festnehmen lassen. Mit mehr als 15.000 Euro Bargeld hat er die Polizei auch nicht gerade glücklich gemacht. Eine 34-jährige Österreicherin wurde ebenfalls geschnappt, weil sie nach dem Verbleib mehrerer Verdächtiger sehen wollte. Ein ganz schöner Schlamassel!
Ein weiteres Mal zugeschlagen
Im April wurde die Polizei erneut aktiv. Ermittler beobachteten eine Übergabe zwischen einem 34-jährigen Bosnier und einem 31-jährigen Serben. Als die beiden festgenommen wurden, fanden die Beamten bei dem Bosnier mehr als ein Kilogramm Marihuana und rund 2.300 Euro Bargeld. In seiner Wohnung entdeckten sie 600 Gramm Kokain und mehr als 26.000 Euro Bargeld. Der Serbe, der in Wien-Penzing festgenommen wurde, hatte es noch dreister angestellt: Bei ihm wurden rund 3.000 Euro Bargeld sowie 28,5 Kilogramm Marihuana und knapp 400 Gramm Kokain sichergestellt. Man fragt sich wirklich, wo die alle diese Drogen versteckt haben!
Drogenproblematik in Österreich
Die Situation ist besorgniserregend. Im Jahr 2023 wurden in Österreich landesweit 256 Drogentote registriert, wobei Wien mit 101 Fällen trauriger Spitzenreiter ist. Die drogenbezogene Sterberate betrug 4,3 je 100.000 Einwohner. Das zeigt, wie ernst die Lage ist. Cannabisprodukte und Opiate unterliegen strengen Kontrollen, und während jüngere Menschen Cannabis häufiger konsumieren, ist der Kokaingebrauch ebenfalls im Steigen begriffen. Rund 3,8 Prozent der österreichischen Bevölkerung haben irgendwann in ihrem Leben bereits Kokain konsumiert. Die Drogenproblematik betrifft nicht nur die Dealer auf der Straße, sondern auch viele Menschen in unserer Gesellschaft.
Die Polizei hat einen wichtigen Schritt getan, um diesem Teufelskreis Einhalt zu gebieten. Doch der Kampf gegen den Drogenhandel ist noch lange nicht vorbei. Die Ermittlungen laufen weiter, und es bleibt zu hoffen, dass solche Einsätze nicht die Ausnahme, sondern die Regel werden, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten.