Heute ist der 5. Mai 2026, und das ist nicht nur irgendein Tag. Es ist der „Tag des Lokaljournalismus“ – eine Gelegenheit, um die Menschen zu feiern, die Tag für Tag unermüdlich daran arbeiten, unsere Regionen lebendig zu halten und uns mit den Geschichten zu versorgen, die direkt vor unserer Haustür passieren. Hier in Österreich ist RegionalMedien Austria der größte Nachrichten-Nahversorger – das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Über 650 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in neun Bundesländern tätig sind, sorgen dafür, dass rund 3,2 Millionen Postkästen jede Woche mit frischen Geschichten gefüllt werden.

Die Zahlen sprechen für sich: Mit 120 lokalen MeinBezirk-Zeitungsausgaben und 117 Onlineausgaben erreicht das Portal meinbezirk.at regelmäßig die Top-10 der beliebtesten Websites des Landes. Die Leidenschaft für den Lokaljournalismus wird von über 200 Redakteurinnen und Redakteuren in den Regionen getragen, die alle ihre eigenen, ganz persönlichen Gründe haben, warum sie diesen Weg gewählt haben. Jennifer Flechl aus Mattersburg etwa liebt die Nähe zu den Menschen und das Geschehen, während Bernhard Knes aus Feldkirchen begeistert erzählt, wie er Geschichten aufspürt und Anliegen weitergibt. Jedes dieser Gesichter bringt eine eigene Note in die Berichterstattung ein, die unsere Gemeinschaften so bunt und lebendig macht.

Die Vielfalt des Lokaljournalismus

Und dann sind da die kreativen Köpfe, die mit Leidenschaft an ihren Geschichten arbeiten. Victoria Edlinger aus Tulln zum Beispiel erwähnt die Abwechslung und die Möglichkeit, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. In Kirchdorf hat Franz Staudinger das Bedürfnis, den Menschen zu zeigen, was in der Region passiert – es geht um mehr als nur Berichterstattung. Es geht um Identität, um Gemeinschaft. Sarah Schütz aus Rohrbach findet spannende Einblicke und erkennt, dass Berichterstattung Menschen bewegt. Wenn wir Zeitungen aufschlagen, erfahren wir nicht nur, was in der Welt passiert, sondern auch, was uns direkt umgibt.

Die Berichterstattung ist unabhängig und dezentral organisiert, was für die Vielfalt der Themen und Perspektiven sorgt. Das macht RegionalMedien Austria nicht nur zu einem Nachrichtenanbieter, sondern zu einem echten Teil unserer Gemeinschaft. Mit einem Portfolio von über 100 lokalen Wochenzeitungen und digitalen Produkten, die in jedem Bezirk Österreichs verfügbar sind, wird die lokale Stimme hörbar. Die digitale Transformation ist im vollen Gange, und seit 2020 gibt’s eine App für aktuelle Nachrichten – die MeinBezirk-App, die seit 2024 unter dieser Marke firmiert.

Ein Blick auf die Medienlandschaft

In der österreichischen Medienlandschaft, die sich durch eine hohe Konzentration auszeichnet, sind die Herausforderungen nicht zu übersehen. Der ORF dominiert, gefolgt von großen Verlagskonzernen, während regionale Medien oft von Bundesländerverlagen und kirchlichen Organisationen geprägt sind. Und hier kommt der Lokaljournalismus ins Spiel – er hält die Geschichten am Leben, die sonst vielleicht im Schatten der großen Boulevardzeitungen verschwinden würden. Die Bedeutung dieser Arbeit wird oft unterschätzt, doch sie hat eine essenzielle Rolle in der Demokratie. Journalismus hat die Aufgabe, zu informieren, zu hinterfragen und die Stimme der Bevölkerung zu stärken.

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Die Medienpolitik in Österreich ist nicht ohne Herausforderungen. Öffentliche Werbebuchungen, die oft als informelle Medienförderung kritisiert werden, zeigen, wie sehr die Branche mit politischen Einflüssen zu kämpfen hat. Berichterstattung benötigt Freiräume und Unabhängigkeit – und genau das bieten Lokalredaktionen, die sich um die Anliegen der Menschen vor Ort kümmern. Hier wird der Grundstein für das Vertrauen in die Medien gelegt, das so wichtig ist, um eine informierte Gesellschaft zu fördern.

So, während wir heute den Tag des Lokaljournalismus feiern, sollten wir nicht vergessen, wie essenziell diese Arbeit für unsere Gemeinschaften ist. Es ist an der Zeit, den Redakteurinnen und Redakteuren, die täglich für uns im Einsatz sind, Anerkennung zu zollen. Sie bringen die Geschichten, die uns verbinden, und die Informationen, die wir brauchen, um in unserer Region zu leben und zu wachsen. Und das ist einfach unbezahlbar.