Am 29. Mai 2026 fand das erste Stadtteilfest im neuen „Village im Dritten“ statt, und was für ein Fest das war! Bezirksvorsteher Erich Hohenberger und Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch (beide SPÖ) gaben sich die Ehre und waren sichtlich begeistert von der bunten Atmosphäre. Die Veranstaltung bot nicht nur Informationen über den Stadtteil, sondern auch eine beeindruckende historische Fotoausstellung, die die ehemaligen Aspanggründe in neuem Licht zeigte. Ein wenig nostalgisch wurde es, als die alten Bilder von der Geschichte des Areals die Besucher in vergangene Zeiten entführten.
Bereits seit Herbst 2025 sind die ersten Bewohnerinnen in die acht besiedelten Wohnhäuser des „Village im Dritten“ eingezogen. Ein großartiger Fortschritt, denn insgesamt werden hier 2.050 Wohnungen errichtet. Die Fertigstellung ist bis Ende 2026 geplant. Bei einem Rundgang durch das neugestaltete Areal kann man die frische Luft und die großzügigen Grünflächen genießen – leistbarer Wohnraum und hohe Lebensqualität gehen hier Hand in Hand.
Ein Fest für die Nachbarschaft
Die Gebietsbetreuung Stadtteilmanagement (GB) spielte eine Schlüsselrolle bei der Veranstaltung. Ihr Lokal in der Elizabeth-T.-Spira-Promenade 2/8 ist ein zentraler Treffpunkt für Informationen und Begegnungen. Geöffnet ist es von Montag bis Freitag – eine willkommene Anlaufstelle für die neuen Nachbarn, die sich schnell in ihrer neuen Umgebung orientieren möchten. Schön, dass hier seit 2012 über die Veränderungen im Stadtentwicklungsgebiet informiert wird. Das gibt den Leuten ein gutes Gefühl!
Das Rahmenprogramm des Stadtteilfests war wirklich vielfältig. Von Malworkshops über Schminkstände bis hin zu Fotostationen – da war für jeden etwas dabei. Tauschbörsen für Pflanzen, Bücher, Spiele und Handarbeitsmaterialien waren ein Hit! Man konnte die Nachbarn kennenlernen und sich über die besten Tipps zum Gärtnern austauschen. Und ehrlich gesagt, es ist doch einfach schön, wenn man beim Feiern auch gleich etwas Neues für zu Hause mitnehmen kann.
Begegnungen schaffen Gemeinschaft
Ein Stadtteilfest ist mehr als nur ein Event. Es verwandelt Verkehrsflächen in soziale Räume, wo Menschen sich begegnen und austauschen können. Hohenberger betonte die Wichtigkeit von Begegnungen und Gemeinschaft. In einer Stadt, wo oft flüchtige Bekanntschaften die Regel sind, bietet ein solches Fest die Gelegenheit für tiefere Verbindungen. Hier wird Vertrauen, Zugehörigkeit und ein Gefühl von Miteinander gefördert – das ist entscheidend für ein harmonisches Zusammenleben.
Die Aspanggründe stehen für moderne Stadtentwicklung in Wien. Mit einem Konzept, das leistbares Wohnen mit einer hohen Lebensqualität verbindet, wird hier ein neues Kapitel in der städtischen Geschichte aufgeschlagen. Die Einwohnerinnen können auf eine lebendige Nachbarschaft hoffen, die sich durch das Engagement des GBStadtteilmanagements weiterentwickeln wird. Es sind solche Feste, die soziale Kohäsion schaffen und das Gefühl von Gemeinschaft stärken. Und das ist es, was wir alle brauchen – gerade in den großen Städten!