Am Samstag, dem 9. Mai 2026, findet im Weltmuseum Wien ein spannendes Panel mit dem Titel „Planetary Conditions 2126“ statt. Dieses Event, das von 14:00 bis 15:30 Uhr läuft, ist Teil der Closing Days der Klima Biennale Wien und ist das Ergebnis einer kreativen Zusammenarbeit zwischen dem Weltmuseum Wien und dem Klima-Kunst-Festival. Hierbei stehen Themen wie die Klimakrise, Ressourcenverteilung und historische Machtverhältnisse im Mittelpunkt.

Vier internationale Künstlerinnen präsentieren ihre einzigartigen Perspektiven und Ansätze zur Umweltzerstörung. Darunter sind Anab Jain, Mitbegründerin von Superflux und Expertin für spekulatives Design, Nabukenya Allen alias Njola, eine umweltbewusste Künstlerin aus Uganda, Amanda Piña, die an den Schnittstellen von Bewegung und Ökologie arbeitet, sowie Indah Arsyad, die als Landschaftsarchitektin und Umwelttechnologin tätig ist. Diese Künstlerinnen werden nicht nur ihre Werke vorstellen, sondern auch in eine Diskussion über den Umgang mit den Herausforderungen der Klimakrise eintauchen.

Einblicke und Inspirationen aus der Kunst

Die Veranstaltung wird moderiert von Sithara Pathirana, der Festivalleiterin der Klima Biennale Wien, und Stella Asiimwe, der Kuratorin von Njola Impressions. Ziel ist es, eine kritische Bestandsaufnahme der Stimmen im Zukunftsdiskurs zu schaffen und neue Narrative zu entwickeln, die über die Herausforderungen der Ausbeutung hinausgehen. Die Diskussion wird auch die Notwendigkeit neuer Denk- und Handlungsweisen zur Bewältigung der Klimakrise und globaler Ungleichheit thematisieren.

Die Künstlerinnen bringen unterschiedliche kulturelle Hintergründe und Perspektiven mit: Anab Jain ist in Ahmedabad, Indien, aufgewachsen und hat sich der Verbindung von Handwerk, Technologie und ökologischer Intelligenz verschrieben. Nabukenya Allen transformiert Abfallmaterialien in funktionale Kunstwerke und ist Gründerin der nachhaltigen Marke Njola Impressions. Amanda Piña nutzt indigene Wissenssysteme in ihren Performances und Videoinstallationen, während Indah Arsyad in ihrer multimedialen Installation persönliche Erfahrungen mit wissenschaftlichen Daten und jahrhundertealten Mythen verbindet.

Kultur als Schlüssel zur Nachhaltigkeit

Die Relevanz dieser Diskussion wird auch in der Fünften Transformationskonferenz zum Ausdruck gebracht, die sich mit den Wechselwirkungen zwischen Umwelt-, Nachhaltigkeits- und Kulturpolitik befasst. Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes, betont hier die kulturelle Dimension der Nachhaltigkeit und die Notwendigkeit eines Wertewandels für ein besseres Leben in einer gesunden und vielfältigen Umwelt. Die Veranstaltung im Weltmuseum Wien bietet eine Plattform, um die kulturelle Dimension der Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik zu beleuchten und die Herausforderungen als kritische Momente zur Überprüfung bestehender Ansätze zu nutzen.

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Der Eintritt zum Panel „Planetary Conditions 2126“ ist frei, jedoch ist eine Anmeldung erforderlich. Diese Veranstaltung ist nicht nur ein Kunstereignis, sondern auch ein wichtiger Beitrag zu den aktuellen Diskussionen über unsere Verantwortung gegenüber der Umwelt und den kommenden Generationen.