Es gibt Neuigkeiten aus Hietzing! Der Wienflussweg, eine beliebte Strecke für Radfahrerinnen und Fußgängerinnen, wurde jetzt auf seiner gesamten Länge von störenden Pflasterabschnitten befreit. Man könnte fast sagen, es ist ein neuer Weg entstanden – und zwar ganz ohne das gewohnte Rütteln, das so manchen Radler zur Verzweiflung brachte. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 hat die Stadt Wien den rund einen Kilometer langen Abschnitt zwischen Wolf in der Au und dem Nikolaisteg umfassend erneuert. Der alte Mix aus Pflastersteinen und Asphalt ist Geschichte, jetzt rollt man über einen durchgehenden Betonbelag.

Das ist nicht nur eine Verbesserung für die Radfahrerinnen, die zuvor oft auf den nahegelegenen Bereich ausweichen mussten, was zu Konflikten mit Fußgängerinnen führte. Nein, die neue Oberfläche macht die Strecke auch sicherer und komfortabler – und das ist ja wirklich ein Gewinn für alle. Der Wienflussweg ist Teil des Wientalradwegs, der Hietzing mit dem Zentrum verbindet und somit eine wichtige Lebensader für alle, die gerne mit dem Rad unterwegs sind. Die Sanierung des Weges ist Teil der Wiener Radwegoffensive, die seit 2021 bereits über 250 Projekte im Hauptradwegenetz umgesetzt hat.

Ein Blick auf die Zukunft

Aber das ist erst der Anfang! Die Stadt plant, auch in diesem Jahr weitere Ausbauten durchzuführen. Von der Dominikanerbastei in 1010 Wien bis zur Althanstraße im 1090 Bezirk – überall wird angepackt, um das Radfahren in Wien noch angenehmer zu gestalten. Zum Beispiel wird der Schottenring zwischen Schottengasse und Franz-Josefs-Kai in einen Zwei-Richtungs-Radweg umgewandelt, und auch die Obere Donaustraße wird mit einem neuen Zwei-Richtungs-Radweg aufgewertet. Das zeigt, dass Wien sich ernsthaft um die Bedürfnisse der Radfahrer*innen kümmert.

Insgesamt werden im Rahmen der Radwegoffensive zahlreiche neue Strecken und Verbesserungen in den verschiedenen Bezirken realisiert. Von der Landstraßer Hauptstraße über die Mariahilfer Straße bis hin zur Eibesbrunnergasse – die Planungen sind vielfältig. Jeder neue Abschnitt, jede neue Verbindung trägt dazu bei, dass wir uns in unserer Stadt sicherer und freier bewegen können. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Radlandschaft in Wien weiter entwickelt!

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