Es tut sich was im Bezirk Hernals! Die Österreichische Post hat die Ausschreibung für den Betrieb des beliebten Postsportplatzes gestartet. Das klingt vielleicht erstmal nach einer trockenen Nachricht, aber für die Sportlerinnen und Sportler der Region hat das große Bedeutung. Der bestehende Vertrag mit dem Postsportverein läuft am 31. Dezember 2027 aus und jetzt können sich Interessierte, darunter auch der aktuelle Pächter, um die Weiterführung des Sportbetriebes bewerben. Die Ausschreibung betrifft nicht nur die Pflege des gemeinnützigen Vereins- und Schulsports, sondern auch die Mehrzweckhalle – ein echter Gewinn für alle Sportbegeisterten in der Gegend!

Die Post ist drauf und dran, die Sportlandschaft zu erhalten. Rund 70 Prozent des bisherigen Angebots sollen bestehen bleiben, und das ist kein leeres Versprechen. Gewerbliche Nutzung ist ausgeschlossen, was bedeutet, dass der Fokus ganz klar auf dem gemeinnützigen Sport liegt. Zu den Sportarten, die weiterhin angeboten werden, zählen Fußball, Volleyball, Basketball und sogar Minigolf – eine bunte Palette für Jung und Alt! Das klingt nach einem Ort, wo man sich sportlich austoben kann und wo die Gemeinschaft zusammenkommt.

Ausschreibung und Beteiligung

Das Ausschreibungsverfahren läuft in zwei Phasen: Zuerst gibt es die Eignungsprüfung von Juli bis Ende August 2026, gefolgt von der Angebots- und Verhandlungsphase von September 2026 bis Februar 2027. Ein Expertengremium wird die eingereichten Betriebskonzepte bewerten – mit dabei sind auch Vertreter des 17. Bezirks und der Stadt. Die Post hat sich in Gesprächen mit der Stadt Wien, dem Bezirk und dem Postsportverein verpflichtet, den gemeinnützigen Sport auch in Zukunft transparent und fair zu handeln. Ein klarer Schritt, um sicherzustellen, dass der Sportplatz auch weiterhin ein Ort der Begegnung bleibt.

Interessant ist auch, dass die Ausschreibung unabhängig von einem geplanten Wohnbauprojekt auf dem Areal stattfindet. Es wird zwar eine städtebauliche Quartiersentwicklung angestrebt, aber die Sportflächen sollen auf jeden Fall erhalten bleiben. Die Post ist sogar bereit, für die Sportflächen nur einen symbolischen Anerkennungszins zu verlangen, um ein leistbares Angebot zu schaffen. Das ist doch mal ein Wort, oder? So bleibt der Sport auch für die zukünftigen Generationen zugänglich.

Information und Mitgestaltung

Für alle Interessierten und Anrainer ist eine Informationsveranstaltung für Anfang Oktober 2026 geplant. Hier können sich Sportlerinnen und die Nachbarschaft über die Zukunft des Postsportplatzes informieren und aktiv an der Gestaltung der kommenden Jahre mitwirken. Außerdem wird ein weiterer Beteiligungsprozess angestoßen, bei dem die Stimmen der Öffentlichkeit gehört werden. Gerade in Zeiten, in denen viele Sportstätten unter Druck stehen, ist es wichtig, dass die Community zusammenkommt und ihre Interessen vertritt.

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Man kann nur hoffen, dass die neuen Konzepte auch den Bedürfnissen der Sportlerinnen gerecht werden. Der Bund fördert die Errichtung und Sanierung von Sportinfrastruktur ja auch, und das ist ein gutes Zeichen für die Zukunft. Ein multifunktionales Nationalstadion wird sogar in Erwägung gezogen, und es wird viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Vielleicht gibt es ja bald auch in Hernals neue sportliche Perspektiven. Die digitale Sportanlagendatenbank, die sich in der Umsetzung befindet, könnte auch dazu beitragen, dass die Sportstätten noch besser genutzt werden.

Jedenfalls bleibt es spannend! Die nächsten Monate werden zeigen, wie sich die Dinge entwickeln – für Hernals, für den Postsportplatz und für die vielen Sportler*innen, die auf diesen Ort angewiesen sind. Packen wir’s an!

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