Stromausfall in Wien: Dunkelheit vor dem WM-Spiel – Fans improvisieren im Chaos
Es war ein Abend, der für viele im Wiener Stadtgebiet mit Spannung und Vorfreude begann. Österreich trat gegen Spanien in einem WM-Match an, das um 21 Uhr angestoßen werden sollte. Doch kurz vor dem großen Ereignis, um genau zu sein um 20:42 Uhr, wurde die Vorfreude jäh unterbrochen. Ein Stromausfall legte mehrere Orte am Wiener Stadtrand lahm. Die betroffenen Gebiete? Favoriten, Himberg, Lanzendorf, Maria-Lanzendorf, Pellendorf und Zwölfaxing. Plötzlich fanden sich zahlreiche Fußballfans im Dunkeln wieder – und das ausgerechnet, als das Spiel beginnen sollte!
Die Fans versammelten sich in ihren Wohnzimmern, während die ersten Kerzen herausgesucht wurden. Man half sich gegenseitig, die Smartphones und Tablets hervorzuzaubern, um zumindest per Stream einen Blick auf das Geschehen zu erhaschen. Das Licht kehrte in Parts von Favoriten und Himberg schon um 20:45 Uhr zurück, aber die umliegenden Gemeinden mussten bis 21:10 Uhr auf die Rückkehr der Elektrizität warten. Die Spannung war förmlich zu spüren, als die Wiener Netze schließlich gegen 21:45 Uhr verkündeten, dass die Störung größtenteils behoben war. Nur noch wenige Haushalte blieben im Dunkeln, jedoch blieb das Internet in vielen Fällen weiterhin tot.
Der Aufschrei der Fans
Die Situation sorgte für viel Unmut unter den Fans, die sich auf das Spiel gefreut hatten. Die FPÖ ließ nicht lange auf sich warten und äußerte scharfe Kritik an dem Vorfall. Klemens Resch, Energiesprecher der FPÖ, machte sich Gedanken über die Häufung solcher Stromausfälle in Wien. „Das kann nicht sein!“, rief ein Fan, während er verzweifelt versuchte, das Signal auf seinem Handy zu stabilisieren. Ehrlich gesagt, ist es schon ziemlich frustrierend, wenn man sich auf ein Fußballspiel freut und dann die Technik einen Stich durch die Rechnung macht.
Die Wiener Netze hingegen konnten keine Angaben zu den Ursachen und der genauen Dauer der Störung machen, was die Gemüter der betroffenen Fans nicht gerade beruhigte. Man kann sich vorstellen, wie die Gespräche über den Stromausfall in den nächsten Tagen die Runde machen werden – vielleicht sogar als eine Art „Anekdote“ unter Freunden, die diesen denkwürdigen Abend gemeinsam erlebt haben.
Licht und Schatten
Natürlich gibt es auch einen positiven Aspekt in all dem Chaos. Die Menschen arbeiteten zusammen, halfen sich gegenseitig und fanden kreative Wege, um das Spiel dennoch zu verfolgen. Kerzenlicht, ein bisschen improvisierte Technik und die ungebrochene Vorfreude auf das Spiel schufen eine besondere Stimmung. Es ist irgendwie beruhigend zu wissen, dass selbst in Zeiten der Dunkelheit der Gemeinschaftsgeist nicht erlischt. Der Fußball verbindet, ganz egal ob mit oder ohne Strom!
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