Heute ist der 28.04.2026 und in der Donaustadt gibt es Grund zur Freude für alle Radfahrer. Wien, die Stadt der Fahrräder, erweitert ihr Angebot an Grün-Pfeilen für Radfahrer. Im Mai 2026 werden sage und schreibe 90 neue Grünpfeile an 67 Kreuzungen installiert. Damit steigt die Gesamtzahl der Grünpfeile in Wien auf beeindruckende 820. Ein echter Meilenstein für die Radkultur in der Hauptstadt, die damit auch weiterhin die Spitzenposition in Österreich einnimmt.
Für Radler wird das Leben einfacher: An insgesamt 526 Kreuzungen dürfen sie bei Rot rechts abbiegen oder geradeaus fahren. Diese Regelung ist nicht nur praktisch, sondern auch ein wichtiger Schritt zur Förderung des Radverkehrs. In den letzten fünf Jahren hat die Stadt zudem über 100 Kilometer neue Radwege gebaut, was die Sicherheit und Bequemlichkeit für alle Radfahrer erhöht. Aktuelle Projekte wie der Zwei-Richtungs-Radweg auf der äußeren Mariahilfer Straße und die Entflechtung von Rad- und Fußverkehr am Ring zeigen, dass die Stadt sich aktiv für die Verbesserung der Infrastruktur einsetzt.
Fokus auf Sicherheit und Effizienz
Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer hat höchste Priorität. Alle neuen Standorte wurden von der MA 46 geprüft, um sicherzustellen, dass die neuen Grünpfeile an den richtigen Stellen installiert werden. Besonders auffällig ist, dass die meisten neuen Grünpfeile in den Bezirken Landstraße (11), Donaustadt (10) und Alsergrund (9) zu finden sein werden. Die Verteilung zeigt, dass die Stadt ein Auge auf die Bedürfnisse der verschiedenen Stadtteile hat.
Die Zahlen sind beeindruckend: Insgesamt 662 Grünpfeile ermöglichen das Rechtsabbiegen, während 158 für das Geradeausfahren gedacht sind. Darüber hinaus wird der Rad- und Fußverkehr am Ring neu gestaltet, mit baulich getrennten Radwegen, die für mehr Sicherheit sorgen. Um die Kosten im Rahmen zu halten, setzt die Stadt auf kosteneffiziente Leichtbauweisen beim Radwegenetz, was nicht nur den Geldbeutel schont, sondern auch die Umwelt entlastet.
Neues in der Leopold-Ferstl-Gasse
Ein weiteres spannendes Projekt ist der Zwei-Richtungs-Radweg in der Leopold-Ferstl-Gasse, der auf 115 Metern realisiert wird. Hier kommen Gummi-Schwellen zum Einsatz, um den Radweg von den Kfz-Fahrspuren zu trennen, was zusätzliche Sicherheit für die Radfahrer bietet. Solche Maßnahmen sind Teil der umfassenden Strategie der Stadt, um Wien zu einem noch radfreundlicheren Ort zu machen.
Die kommenden Monate versprechen also viel Bewegung auf den Wiener Straßen. Die Stadt Wien zeigt mit diesen Maßnahmen, dass sie die Bedürfnisse der Radfahrer ernst nimmt und die Verkehrswende aktiv vorantreibt. Es bleibt spannend, wie sich diese Entwicklungen auf das alltägliche Radfahren in der Stadt auswirken werden!