Am Mittwoch hätte die Musiklegende Christopher Cross im Wiener Gasometer ein Konzert geben sollen. Doch die Freude auf das Event wurde jäh gestoppt: Der Veranstalter gab bekannt, dass Cross aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht auftreten kann. Trotz intensiver Bemühungen mit seinem Arzt musste er schweren Herzens absagen. Diese Nachricht kam nicht nur in Wien, sondern auch in Budapest, wo er kürzlich bereits ein Konzert absagen musste, nicht gut an. Auf Facebook erklärte der Sänger, dass er sich von einer Erkrankung nicht erholt habe.

Christopher Cross, geboren am 3. Mai 1951 in San Antonio, Texas, ist nicht nur ein US-amerikanischer Sänger und Songschreiber, sondern auch ein wahrer Superstar der Musikgeschichte. Er feierte seinen Durchbruch mit seinem Debütalbum, das ihn 1980 gleich fünf Grammys einbrachte, darunter für das Album und den Song des Jahres für seinen Hit „Sailing“. Damit war er der erste Künstler, der in den „Big Four“ der Grammys triumphierte. Seine Musik hat über zehn Millionen Alben verkauft und eine ganze Ära geprägt.

Ein Blick auf die Karriere

Cross’ Karriere nahm ihren Anfang in den späten 1970er Jahren, als er einen Plattenvertrag als Solokünstler erhielt. Sein Hit „Ride Like the Wind“ stürmte im Frühjahr 1980 auf Platz 2 der US-Charts, gefolgt von „Sailing“, das die Spitze erreichte und ein internationaler Erfolg wurde. 1981 gewann Cross bei den Grammy Awards in allen vier Hauptkategorien und zusätzlich einen Grammy für das beste Arrangement. Sein Oscar-prämierter Song „Arthur’s Theme (Best That You Can Do)“, co-geschrieben mit Burt Bacharach, ist ein weiteres Highlight seiner Karriere.

Nachdem Cross mit seinem zweiten Album „Another Page“ (1983) anknüpfen konnte, ebbte der kommerzielle Erfolg in den folgenden Jahren jedoch ab. Dies wurde häufig auf die veränderten Musikgeschmäcker und die aufkommende Popularität von MTV zurückgeführt. Dennoch blieb er in bestimmten Märkten, wie dem asiatischen und in Deutschland, weiterhin erfolgreich und tourte regelmäßig.

Gesundheitliche Herausforderungen und Rückkehr

In den letzten Jahren hatte Cross mit ernsthaften gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. 2020 erkrankte er an COVID-19, was zu einer vorübergehenden Lähmung seiner Beine führte, und er erhielt die Diagnose Guillain-Barré-Syndrom. Dieser Zustand stellte eine massive Herausforderung für ihn dar, doch er kämpfte sich zurück auf die Bühne und holte eine ursprünglich für 2020 geplante Konzerttour nach.

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Seine Leidenschaft für die Musik bleibt ungebrochen. Trotz der Schwierigkeiten, die er durchlebt hat, tourt er weiterhin, veröffentlicht neue Alben und arbeitet als Musikproduzent. Im Jahr 2025 wird er als Special Guest bei der „Dogz of Oz“-Tour von Toto auftreten – ein weiterer Beweis dafür, dass er sich nicht so leicht unterkriegen lässt.

Christopher Cross hat nicht nur die Musiklandschaft der frühen 80er Jahre geprägt, sondern auch viele Herzen mit seinen zeitlosen Melodien berührt. Wir hoffen, dass er bald wieder auf der Bühne steht und seine Fans mit seinen unvergesslichen Hits erfreuen kann.