Heute ist der 7.07.2026 und in Brigittenau tut sich einiges im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI). Man kann fast spüren, wie die Technologie in unser tägliches Leben einzieht, und das nicht nur in großen Firmen, sondern auch in kleinen Betrieben. Ein gutes Beispiel ist die Asfinag, die klassische KI in der Verkehrsüberwachung einsetzt. Mit dieser Technologie wird nicht nur die Sicherheit in Tunneln gewährleistet, sondern auch die Überwachung von Lkw-Stellplätzen und die Verkehrsanalyse verbessert. Da fragt man sich: Wo steht Österreich im Vergleich zu anderen Ländern, wie etwa Deutschland?

Eine spannende Studie von Tieto hat ergeben, dass sechs von zehn österreichischen Unternehmen KI-Pilotprojekte testen, jedoch die Nutzung im Arbeitsalltag als „wenig fortgeschritten“ einschätzen. Nur 25 Prozent sehen die Integration als „fortgeschritten“ an, und gerade mal zwei Prozent haben KI umfassend in ihre Kernprozesse integriert. Im Vergleich dazu sind die deutschen Betriebe viel weiter. Hier bezeichnen 17 Prozent die KI-Integration als „sehr weit fortgeschritten“. Das zeigt eine klare Diskrepanz zwischen den Ländern, die auf die jeweilige Branchenzusammensetzung zurückzuführen ist. In Österreich sind 62 Prozent der Unternehmen in der produzierenden Industrie, Handwerk und Gewerbe tätig – und dort erfolgt die KI-Integration meist etwas langsamer.

Herausforderungen und Chancen

Die Herausforderungen sind nicht zu unterschätzen. Laut der Studie nennen 50 Prozent der Unternehmen rechtliche Aspekte, wie Datenschutz, als große Hürde. Cybersecurity wird von 46 Prozent als Problem wahrgenommen und 21 Prozent sehen die Datenverfügbarkeit, -qualität und -aufbereitung als echte Hürden an. Aber es gibt auch Lichtblicke! 38 Prozent der Betriebe haben bereits positive Ergebnisse durch KI im Wissensmanagement erzielt, und 30 Prozent berichten von Effizienzsteigerungen. Das zeigt, dass die Technik durchaus Potenzial hat, auch wenn es noch einen langen Weg bis zur vollständigen Integration gibt.

Ein Beispiel für den gelungenen Einsatz von KI in Österreich ist gurkerl.at. Dort wird ein Einkaufsassistent namens Maia eingesetzt, der Kunden bei der Produktsuche und Bestellungen unterstützt. Richard Harris jr. von gurkerl betont, dass KI die Abläufe schneller oder zuverlässiger machen soll, aber der Mensch immer die Verantwortung behält. Auch Uniqa setzt KI-gestützte Tools in mehreren Geschäftsbereichen ein. Peter Humer hebt hervor, dass KI zwar unterstützen kann, aber niemals das menschliche Urteilsvermögen ersetzen sollte. Das Lernen und die Weiterbildung der Mitarbeitenden sind dabei von zentraler Bedeutung.

Ein Blick in die Zukunft

Es ist bemerkenswert, wie über ein Drittel der Personen in Österreich bereits KI nutzt, so Hermann Erlach von Microsoft Österreich. Andreas Wagner von SAP Österreich sieht Österreich an einem Wendepunkt. Viele Unternehmen haben das Potenzial von KI noch nicht ausgeschöpft. Und das ist die große Chance, die vor uns liegt! Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die KI-Landschaft in den kommenden Jahren entwickeln wird.

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Das Thema KI ist also alles andere als Zukunftsmusik. Die ersten Schritte sind getan, die Herausforderungen sind klar, und die Chancen liegen auf dem Tisch. Man kann nur hoffen, dass die Unternehmen die richtigen Entscheidungen treffen, um die Technologie sinnvoll zu integrieren und so nicht nur ihre Effizienz zu steigern, sondern auch die Lebensqualität der Menschen zu verbessern.

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