In der Villa Claudia in Feldkirch wird ab dem 22. Mai 2026 ein spannendes Kapitel der Kunstgeschichte aufgeschlagen. Die Ausstellung „Im Spannungsfeld der Gegensätze“ öffnet ihre Türen und zeigt, wie Gegensätze als künstlerische Energiequelle fungieren können. Bis zum 21. Juni haben Kunstbegeisterte die Gelegenheit, in die Welt der Polaritäten einzutauchen. Die Ausstellung verspricht eine fesselnde Reise durch Materialität und Täuschung, Statik und Schwebe sowie Leichtigkeit und Schwere.

Sechs talentierte Künstlerinnen – Heidi Comploj, Birgit Konzett, May-Britt Nyberg, Dorothea Rosenstock, Anna Rubin und Renate Wittwer – präsentieren ihre Werke, die Bilder, Skulpturen und Installationen umfassen. Diese Kunstwerke thematisieren Balance und Wandel und regen dazu an, über die eigene Wahrnehmung nachzudenken. Die Eröffnung erfolgt am 22. Mai um 19:00 Uhr, begleitet von einer Einführung durch Eugen Fulterer.

Die Künstlerinnen im Fokus

Heidi Comploj bringt Licht und Schatten ins Spiel – ihre Arbeiten thematisieren Stabilität und Instabilität und nutzen das Zufällige, um neue Ordnungen zu schaffen. Birgit Konzett wiederum erforscht in ihren skulpturalen Würfelformen die Fragilität und Struktur. Sie macht die Verletzlichkeit unserer Welt sichtbar, während May-Britt Nyberg mit ihrer monumentalen Garnele und einer Installation aus Walen auf die Fragilität des Ökosystems hinweist. Da kann man nicht anders, als ins Grübeln zu kommen.

Dorothea Rosenstock spielt mit finnischem Papiergarn und Baumwolle, und ihre Kunstwerke vermitteln Momente des Nachgebens und der Stabilität. Anna Rubin hingegen bringt mit farbigem Papier Berglandschaften zum Leben und thematisiert das Tragen und Abheben. Renate Wittwer untersucht das Zusammenspiel von Farbe und Material und sucht nach Verbindendem in Schwarz und Weiß. Das ist eine bunte Mischung, die jeden Kunstliebhaber in ihren Bann ziehen dürfte!

Besonderheiten der Ausstellung

Die Ausstellung ist nicht nur ein Fest für die Augen, sondern bietet auch ein Rahmenprogramm, das es in sich hat. Neben Führungen am 24. Mai und 21. Juni 2026 um 16 Uhr wird am 14. Juni 2026 ein Dialog gegensätzlicher Musikinstrumente stattfinden. Dies könnte zu einem ganz neuen Erlebnis führen. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind freitags von 16 bis 18 Uhr, samstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 12 Uhr sowie von 15 bis 18 Uhr.

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Ein wenig Kontext gefällig? KunstVorarlberg hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht, indem es zeitgenössische Kunst und verschiedene Stilrichtungen fördert. In der Villa Claudia, einem historischen Gebäude, finden regelmäßig Ausstellungen statt, die sowohl lokale als auch internationale Künstler ins Rampenlicht rücken. Mit der Eröffnung dieser Ausstellung wird ein weiteres Kapitel in der Geschichte der Villa geschrieben.

Der Weg zur Kunst ist manchmal ein schmaler Grat zwischen den Extremen. Die Ausstellung „Im Spannungsfeld der Gegensätze“ lädt dazu ein, diesen Weg zu gehen und die unterschiedlichen Perspektiven der Künstlerinnen zu entdecken. Wer weiß, vielleicht findet man ja auch den Mut, die eigenen Gegensätze zu umarmen.