Lea Haider-Maurer: Österreichs Tenniswunder mit unaufhaltsamem Aufstieg
Heute ist der 12.07.2026 und Bludenz kann sich über eine spannende Nachricht freuen: Die erst 15-jährige Lea Haider-Maurer aus der Thiem Academy Burgenland setzt ihren beeindruckenden Erfolgslauf fort. Vor kurzem hat sie das ITF J60-Jugendturnier in Bad Waltersdorf gewonnen. Mit diesem Triumph hat sie nun elf Siege hintereinander auf ihrem Konto. Das ist schon echt bemerkenswert!
Lea, die Schülerin des BSSM Oberschützen, hat sich durch ihre herausragenden Leistungen in der ITF U18-Juniorinnenweltrangliste verbessert. Nach ihrem Sieg in Bludenz konnte sie sich um etwa 100 Plätze auf Rang 368 vorarbeiten. Und das könnte erst der Anfang sein! Mit dem neuen Titel in Bad Waltersdorf ist die Aussicht auf einen weiteren Anstieg um etwa 60 Positionen in der Rangliste greifbar. Da könnte sie bald Österreichs Nummer 2 in der ITF Juniorinnenweltrangliste sein. Wahnsinn, oder?
Der Weg zum Turniersieg
Das Turnierformat in Bad Waltersdorf war neu und spannend. Zuerst gab es drei Round-Robin-Gruppenspiele, gefolgt von einem K.-o.-Raster ab dem Viertelfinale. Lea hat sich durch diese Herausforderungen gekämpft, wobei sie im letzten Gruppenspiel gegen die Italienerin Giulia Luchetti ihren einzigen Satz verlor, aber im entscheidenden Match-Tiebreak die Nerven behielt und das Ding nach Hause brachte.
Im Viertelfinale wartete die ÖTV-Spielerin Ehrenberger auf sie, die sie ebenfalls besiegte. Aber das war noch nicht alles! Im Halbfinale und Finale ließ sie den slowenischen Gegnerinnen nicht den Hauch einer Chance. Touring-Coach Michael Steiner war voll des Lobes über Leas geringe Fehlerquote und ihre beeindruckende Nervenstärke. Beeindruckend, wie sie in solchen Drucksituationen performt!
Erfolge auf internationaler Bühne
Doch das ist noch nicht das ganze Bild. Auch auf Malta hat Lea bereits für Furore gesorgt. Dort trat sie beim J60-Event in Marsa an, wo sie sich nach anfänglichen Schwierigkeiten, wie einem Satzverlust gegen die Rumänin Ana Maria Popa Lazar, zurückkämpfte. Ab der zweiten Runde mussten die Sätze aufgrund des stürmischen Wetters verkürzt gespielt werden – ein echtes Wetter-Abenteuer!
Mit klaren Siegen, wie gegen die Italienerin Aurelia Schober, und einem packenden Match-Tiebreak gegen die an Nummer sechs gesetzte Polin Skorupska, zeigte Lea, dass sie auch im internationalen Wettbewerb bestehen kann. Im Finale schließlich setzte sie sich gegen die britische Spielerin Anna Boron durch und holte sich den Titel. Dieser Sieg brachte ihr 60 Punkte ein und katapultierte sie um rund 200 Plätze nach vorne – sie ist jetzt erstmals unter den Top-600 weltweit. Ein weiterer Grund zur Freude!
Nach diesen intensiven Turnierwochen plant Lea nun einen Trainingsblock. Ihre nächste Herausforderung wartet bereits: ein ITF J300-Turnier in Polen Ende Juli. Man darf gespannt sein, wie sie sich dort schlagen wird. Wir drücken ihr auf jeden Fall die Daumen!
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