Heute ist der 29.05.2026 und während wir hier in Tirol sitzen, umgeben von der majestätischen Berglandschaft, können wir auf eine Wintersaison zurückblicken, die ihresgleichen sucht. Die Wintersaison 2025/2026 war wirklich die stärkste in der Geschichte des Österreich-Tourismus! Ja, das ist kein Scherz. Laut Statistik Austria wurden insgesamt 74,23 Millionen Nächtigungen verzeichnet, ein Plus von 2,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Ein echter Grund zur Freude!

Besonders Wien hat sich in diesem Winter hervorgetan. Mit einer beeindruckenden Steigerung von 6,1 % und rund 9,5 Millionen Übernachtungen hat die Hauptstadt einen Anteil von 13 % aller Winternächte auf sich vereinigen können. Das ist ja fast schon ein bisschen wie ein Wintermärchen, oder? Tirol bleibt zwar der Spitzenreiter mit 26,87 Millionen Übernachtungen, gefolgt vom Salzburgerland, das mit 16,05 Millionen Nächtigungen aufwarten kann. Kärnten hat es mit 3,7 Millionen Übernachtungen und einem Plus von 4,2 % auf Platz vier geschafft – das zweitbeste Winterergebnis seit 2007/2008. Da kann man nur den Hut ziehen!

Auslandsgäste und Herausforderungen

Die Ankünfte aus dem Ausland stiegen um 3,1 % auf 57,56 Millionen. Das sind 78 % aller Winterübernachtungen! Und da bleibt Deutschland mit 26,5 Millionen Nächtigungen der wichtigste Herkunftsmarkt – 46 % aller Winterübernachtungen stammen von dort. Ein wirklich stabiler Partner, wenn man so will. Wien hat dabei die höchste Steigerung bei den Auslandsgästen verzeichnet. Kärnten kann sich auch nicht beschweren, mit einem Plus von 4,9 %. Das ist schon eine ganz ordentliche Leistung!

Doch trotz all dieser positiven Zahlen ist es wichtig, die Herausforderungen im Blick zu behalten. Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner hat es klipp und klar gesagt: hohe Kosten, Fachkräftebedarf und die internationale Konkurrenz sind ernsthafte Themen, die uns beschäftigen. Nicht zu vergessen die Akzeptanz in den Regionen – das ist ein Balanceakt. Aber Zehetner sieht auch große Chancen, besonders im Sommer, um in den Regionen Wertschöpfung zu betreiben. Da wird die neue nationale Tourismusstrategie „Vision T“, die Mitte Juni vorgestellt wird, sicher einige neue Impulse setzen.

Ein Blick in die Zukunft

Es bleibt spannend, wie sich die Tourismuslandschaft in Österreich entwickelt. Die Wintersaison hat uns gezeigt, dass der Tourismus nicht nur ein Wintergeschäft ist. Österreich hat sich als Ganzjahresdestination etabliert, und das ist ein echter Gewinn für alle Regionen. Man fragt sich, welche kreativen Ideen und innovativen Konzepte die Zukunft für uns bereithält. Vielleicht wird der Sommer ja wirklich zur neuen Hochsaison? Wir sind gespannt!

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