Die Stadt Schwaz macht sich bereit für eine spannende Transformation in der Wärmeversorgung! Mit WÄRME SCHWAZ kommt eine neue, regionale und unabhängige Wärmeversorgung auf die Agenda, die nicht nur umweltfreundlich ist, sondern auch den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht wird. Die Wärme wird an gleich zwei Standorten erzeugt: Zum einen in der Energiezentrale am Betriebsgelände der Stadtwerke Schwaz, wo hochmoderne Wärmepumpen und Power-to-Heat-Systeme zum Einsatz kommen. Zum anderen wird Abwärme aus einem Biomasse-Kraftwerk im Gewerbegebiet Ost genutzt. Das Ganze klingt nach einer echten Win-win-Situation für die Stadt und ihre Bürger.

Am 28. Mai 2026, also genau in wenigen Tagen, findet ein Infoabend zu diesem zukunftsweisenden Projekt im SZentrum Schwaz statt. Hier können Interessierte alles über die Pläne und Vorteile des neuen Wärmenetzes erfahren. Der Wärmebedarf für Schwaz beträgt stolze 116 GWh pro Jahr, was in Zusammenarbeit mit der Energieagentur Tirol und dem INNERGY Reallabor der Universität Innsbruck erhoben wurde. Die erste Baustufe des Projekts wird über 800 Gebäude versorgen und deckt damit ein Drittel des gesamten Wärmebedarfs ab. Es wird also richtig heiß in Schwaz!

Die Vorteile auf einen Blick

Ein Anschluss an das Wärmenetz bringt einige Vorteile mit sich. Eine kompakte Übergabeeinheit ersetzt die alten Heizkessel oder Gasthermen – ganz ohne Brennstofflager und Kamin. Toll, oder? Bestehende Leitungen, Heizkörper oder sogar Fußbodenheizungen können in der Regel weiter genutzt werden, sodass der Umstieg nicht zu einem völligen Umbau führen muss. WÄRME SCHWAZ ist für öffentliche und gewerbliche Gebäude, Wohnanlagen sowie Alt- und Neubauten geeignet. Damit wird die Umstellung auf nachhaltige Wärmeversorgung für viele Haushalte und Betriebe möglich.

Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren: Die Detail- und Einreichplanung für die erste Baustufe wird durchgeführt, potenzielle Kunden werden kontaktiert, und es werden Abnahmeverträge vereinbart. Außerdem prüft man die rechtlichen Grundlagen und Fördermöglichkeiten für das Projekt – da ist also viel in Bewegung! Der Baubeginn des Wärmenetzes sowie der Energiezentrale ist für den Sommer 2027 geplant, und die ersten Haushalte sollen im Winter 2028 mit Wärme versorgt werden. Es bleibt spannend!

Ein großer Schritt zur Wärmewende

Diese Entwicklung passt gut in den Kontext der Wärmewende, die ein zentraler Bestandteil der Energiewende ist. Die Umstellung auf erneuerbare Energien und die Nutzung unvermeidbarer Abwärme sind wichtige Schritte, um die Klimaziele zu erreichen. Kommunale Wärmeplanung (KWP) spielt dabei eine entscheidende Rolle. Sie unterstützt Städte und Gemeinden dabei, ihre Wärmeversorgung strategisch umzustellen. Die Bundesregierung hat hierzu bereits zahlreiche Förderprogramme ins Leben gerufen, um diese Transformation zu fördern.

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Das Ziel ist klar: Bis 2045 soll der Gebäudebestand treibhausgasneutral sein. Doch das gelingt nur, wenn wir alle an einem Strang ziehen. Die kommunale Wärmeplanung ist nicht nur ein technisches Instrument, sondern auch ein sozialer und ökologischer Ansatz, der die Menschen in den Mittelpunkt stellt. Die Bürgerinnen und Bürger sollen bei der Transformation unterstützt werden, denn nur gemeinsam können wir die Herausforderungen der Zukunft meistern.

Wenn du mehr über WÄRME SCHWAZ erfahren möchtest, schau beim Infoabend vorbei! Es ist eine großartige Chance, um Fragen zu stellen und sich aktiv in die Diskussion einzubringen. Wer weiß, vielleicht bist du schon bald Teil dieser zukunftsorientierten Wärmeversorgung!