Heute ist der 30.04.2026 und die Vorzeichen für einen verkehrsreichen Tag stehen nicht gut. Laut ADAC wird am 30. April 2023 einer der staureichsten Tage des Jahres erwartet. Der Feiertag am 1. Mai, kombiniert mit dem strahlenden Sonnenschein, zieht viele Tagesausflügler zu Frühlings- und Maibaumfesten. Der Andrang wird vor allem am Donnerstagnachmittag und -abend sowie am Freitagvormittag spürbar sein. Auch am Sonntagnachmittag, dem 3. Mai, wird ein erhöhter Rückreiseverkehr durch Tagesausflügler erwartet.
Die Autobahnen in Bayern sind besonders betroffen. Die A3 von Linz nach Passau, die A6 von Heilbronn nach Nürnberg, sowie die A7 von Ulm nach Füssen oder Reutte zählen zu den Hauptverkehrsadern, die unter dem Ansturm leiden. Auch die A8 von Stuttgart über Ulm, Augsburg und München nach Salzburg, sowie die A96 von München nach Lindau und der Autobahnring A99 in München stehen auf der Stau-Liste.
Staumelder für den 30. April
Aktuell zeigt der Staumelder für den 30. April eine erfreuliche Bilanz: Der Grenztunnel in Füssen, die A7 und A96 sowie der Pfändertunnel und der Fernpass sind derzeit ohne Verkehrshindernisse befahrbar. Lediglich die Luegbrücke auf der Brennerautobahn ist aufgrund von Reparaturarbeiten nur einspurig passierbar, was bis 2030 so bleiben wird. Auch auf den Bundesstraßen B12 und B19 ist die Fahrt frei.
Ein weiterer Aspekt, der die Staugefahr dämpfen könnte, sind die hohen Spritpreise, die einige Autofahrer möglicherweise davon abhalten, ihre Reisepläne in die Tat umzusetzen. Dennoch bleibt abzuwarten, wie sich die Verkehrslage entwickeln wird, insbesondere nach dem langen Wochenende, denn im Anschluss sind Wartungs- und Inspektionsarbeiten im A7-Grenztunnel bei Füssen und im Reinertshofer Tunnel geplant, was zu temporären Sperrungen führen kann.
Verkehrsregeln und Ausweichrouten
Ein wichtiger Punkt, der seit Anfang 2026 zu beachten ist: Autofahrer dürfen bei Stau auf der A7 nicht über Nebenstrecken im südlichen Ostallgäu ausweichen. Diese Regelung wurde eingeführt, um die betroffenen Gemeinden zu entlasten. Die Verkehrssituation könnte sich als herausfordernd erweisen, besonders für diejenigen, die an den Feiertagen und Wochenenden die Region bereisen möchten.
Die Kombination aus Feiertagsverkehr, dem Drang nach Frischluft und dem Wunsch, die blühenden Landschaften zu erkunden, führt oft zu einem chaotischen Verkehrsbild. Es bleibt zu hoffen, dass die Autofahrer die Geduld aufbringen, die notwendig ist, um sicher ans Ziel zu gelangen. Ein wenig Vorfreude auf das Ziel kann helfen, die Wartezeiten gelassener zu nehmen.