Heute ist der 1.07.2026, und in Reutte tut sich was im Bezirkskrankenhaus! Seit dem 1. April 2026 ist Primaria Mirjam Kauper die neue Leiterin der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin. Die Vorfreude auf ihre Aufgaben ist spürbar, und das nicht ohne Grund. Kauper, die bereits seit September 2024 am BKH tätig war – erst als Oberärztin, dann in einer leitenden Funktion – hat sich zum Ziel gesetzt, die Anästhesie für Patienten verständlicher und transparenter zu gestalten. Das bedeutet: kein Fachjargon, sondern klare, einfache Worte. Um das zu unterstützen, hat sie für den Herbst einen Infoabend zum Thema Narkose ins Leben gerufen. Das klingt doch nach einer tollen Gelegenheit für Patienten, Angehörige und Interessierte, ihre Fragen und Sorgen loszuwerden!

Kauper ist eine Frau mit klaren Zielen. Nach drei Monaten in ihrer neuen Funktion zieht sie eine positive Bilanz und beschreibt ihr Team als engagiert und motiviert. Die Abteilung arbeitet an internen Verbesserungen, um die Abläufe zu optimieren und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachbereichen zu stärken. Besonders wichtig ist ihr die Ausbildung junger Ärzte. Schließlich ist der Nachschub an gut ausgebildeten Fachkräften für die Zukunft der Anästhesie unerlässlich. Wer könnte das besser wissen als jemand, der selbst einen Weg von den Wurzeln in Oberfranken bis zur Bundeswehr in Deutschland hinter sich hat? Kauper hat schon vor ihrem festen Wechsel Vertragsarztdienste am BKH Reutte übernommen und ist somit auch den Patienten in der Region nicht unbekannt.

Patientenaufklärung auf Augenhöhe

Ein spannendes Thema, das in Verbindung mit Kaupers Ansichten steht, ist die Patientenaufklärung in der Anästhesiologie. Das Patientenrechtegesetz verlangt, dass Ärzte die Einwilligung der Patienten vor einem Eingriff einholen. Damit verbunden ist die Pflicht, die Patienten adäquat über die geplanten Interventionen zu informieren. Das ist nicht nur ein rechtlicher Aspekt, sondern auch ein Zeichen von Respekt gegenüber den Patienten. Schließlich sollte jeder, der auf dem Tisch liegt, genau wissen, was ihm blüht – ohne unnötige Angst oder Verwirrung. Und hier kommt der Balanceakt ins Spiel: Ärzte müssen die Risiken klar kommunizieren, ohne dabei den Patienten unnötig zu verunsichern. Das ist gar nicht so einfach, wie es klingt!

Die Kommunikation ist das A und O. Wie geht man mit Sprachbarrieren um? Und wie informiert man spezielle Patientengruppen, die vielleicht nicht sofort alles verstehen? Manchmal ist es auch eine Herausforderung, die richtigen Räumlichkeiten für ein Aufklärungsgespräch zu finden, oder einfach genug Zeit für ein ernsthaftes Gespräch einzuplanen. Auch das muss Kauper im Hinterkopf haben, wenn sie ihre Abteilung weiterentwickelt. Die Aufklärung ist ein Weg, den Patienten in den Mittelpunkt zu stellen – und das ist nichts, was man einfach so nebenbei macht.

Ein Leben jenseits der Anästhesie

Doch nicht nur im Krankenhaus zeigt sich Kaupers Engagement. In ihrer Freizeit zieht es sie in die Natur – sei es beim Skifahren oder beim Spielen von Blasmusik. Ein bisschen Ausgleich muss sein! Vielleicht ist es gerade diese Liebe zur Natur, die ihr hilft, auch in stressigen Zeiten einen kühlen Kopf zu bewahren. Die Verbindung von Beruf und Freizeit ist für viele eine Herausforderung, doch Kauper scheint das gut zu meistern. So hat sie die richtige Mischung gefunden zwischen den Anforderungen ihres Jobs und den Freuden des Lebens. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Abteilung unter ihrer Leitung entwickeln wird. Eines ist jedoch sicher: Die Anästhesie am BKH Reutte wird verständlicher und menschlicher – und das tut uns allen gut!

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