Heute ist der 8.02.2026, und die olympische Atmosphäre in Lienz, wo Sarah Schleper (46) und ihr Sohn Lasse Gaxiola (18) sich auf ihre Wettkämpfe vorbereiten, ist spürbar. Die beiden werden bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo antreten, und das Besondere daran: Sie sind das erste Mutter-Sohn-Gespann, das an denselben Winterspielen teilnimmt. Beide starten im alpinen Riesenslalom für Mexiko, was ihre Teilnahme noch bemerkenswerter macht, da Mexiko nur fünf Athleten zu den Winterspielen entsendet. Quelle.
Sarah Schleper hat eine bewegte Karriere hinter sich. Sie begann 1997, als sie einen Vize-Weltmeistertitel im Slalom bei den Junioren gewann, und feierte 2005 ihren einzigen Weltcup-Sieg in Lenzerheide (Schweiz) im Slalom. Ihre beeindruckende Bilanz umfasst 37 Top-Ten-Platzierungen im Weltcup. 2011 schien jedoch alles vorbei zu sein, als sie bei ihrem Abschied in Lienz mit ihrem damals dreijährigen Sohn ins Ziel fuhr. Doch die Rückkehr in den Wettkampf war letztlich erfolgreich, und 2014 erhielt sie die mexikanische Staatsbürgerschaft, nachdem sie ihren mexikanischen Ehemann geheiratet hatte. Seitdem nimmt sie wieder an Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften teil. Quelle.
Ein emotionaler Moment für die Familie
Die Teilnahme an den Olympischen Spielen stellt für Sarah und Lasse einen emotionalen Höhepunkt dar. Sarah beschreibt den gemeinsamen Olympia-Start als überwältigend, und sie wird bei der Eröffnungsfeier die mexikanische Fahne tragen. Die Wettkämpfe im Riesenslalom finden am Samstag und Sonntag statt, wobei Lasse zuerst an den Start geht, gefolgt von seiner Mutter. Trotz der Herausforderungen, die sie erwarten, ist Sarah optimistisch und fühlt sich gut vorbereitet. Sie möchte mit ihrer Teilnahme dazu beitragen, dass mehr Mexikaner Freude am Wintersport entdecken, auch wenn die Chancen auf vordere Plätze in Cortina d’Ampezzo und Bormio als gering eingeschätzt werden. Quelle.
Eine besondere Geschichte im Skisport
Die Geschichte von Sarah und Lasse ist nicht nur eine individuelle Erzählung, sondern auch ein Teil einer größeren olympischen Tradition. Mexiko hat bereits in der Vergangenheit Eltern-Kind-Duos bei Olympischen Spielen gesehen, wie beispielsweise Eduardo Prieto Souza und sein Sohn im Jahr 1932 im Fechten. Sarah Schleper de Gaxiola und ihr Sohn Lasse schreiben nun ein neues Kapitel in diesem Buch der Olympia-Geschichte. Lasse, der durch den sportlichen Hintergrund seiner Mutter früh mit dem Skifahren vertraut gemacht wurde, tritt nun als Leistungssportler an, während Sarah ihre Rückkehr in den Wettbewerb feiert, die sie mit ihrem Sohn an ihrer Seite antritt. Quelle.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die beiden im Wettkampf schlagen werden. Ihre Teilnahme ist jedoch bereits jetzt ein Zeichen für den Geist des Sports und die kraftvolle Verbindung zwischen Mutter und Sohn.