In der malerischen Region Landeck tut sich einiges im Bereich der Pflege. Während die Landes- und Regionalpolitik intensiv an Konzepten für moderne Schwerpunktpflege sowie hochwertige Kurzzeit- und Übergangspflege arbeitet, zeichnet sich ein ganz konkretes Projekt ab: In Zams soll eine Pflegeeinrichtung mit 44 stationären Pflegeplätzen entstehen. Das klingt doch schon mal vielversprechend, oder? Von diesen Plätzen sind geplant 24 für die Schwerpunktpflege und 20 für Kurzzeit- und Übergangspflege. Ein echter Schritt in die richtige Richtung, um den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden.

Das Grundstück für dieses Vorhaben wird vom Orden der Barmherzigen Schwestern Zams zur Verfügung gestellt und liegt in unmittelbarer Nähe des Krankenhauses Zams. Der Neubau wird nicht nur Pflegebereiche umfassen, sondern auch eine zweigeschossige Tiefgarage mit 37 Stellplätzen sowie Labore und Büros des Krankenhauses. Rund 70 Mitarbeiter sollen in dieser neuen Einrichtung beschäftigt werden, was auch den lokalen Arbeitsmarkt stärken dürfte. Der Gemeindeverband Krankenhaus St. Vinzenz Zams hat bereits den Betreibervertrag genehmigt – ein wahrhaftiger Meilenstein für das Projekt!

Der Fahrplan steht

Ein Baubescheid für das Neubauprojekt liegt bereits vor – und das ist nicht gerade eine Selbstverständlichkeit. Die Hangsicherungsmaßnahmen sollen im Juni 2026 beginnen, während der offizielle Baubeginn für September 2026 vorgesehen ist. Die Bauzeit wird auf etwa eineinhalb Jahre geschätzt. Die Planung hat der Landecker Architekt DI Harald Kröpfl übernommen. Was die Kosten angeht, so sind diese momentan noch unbekannt, da die Ausschreibungen noch laufen. Die Durchführung erfolgt durch die Tiroler Wohnbau, und wir sind gespannt, wie die Zahlen letztendlich aussehen werden.

Die geplante Einrichtung richtet sich speziell an Menschen mit hohem und spezifischem Pflegebedarf, insbesondere bei schweren körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen. Man kann schon fast sagen, dass diese Einrichtung als Bindeglied zwischen Krankenhaus und Langzeitpflege fungieren soll und somit eine wichtige Versorgungslücke schließen wird. Verglichen mit einer ähnlichen Einrichtung in Hall in Tirol, wird hier ein ganz neues Kapitel in der Pflegekultur aufgeschlagen.

Ein Blick über die Grenzen

Doch wie steht es um den Pflegebereich insgesamt? Wenn man sich die aktuellen Zahlen in Deutschland anschaut, wird einem schnell klar, dass das Thema Pflege nicht nur in Österreich von großer Bedeutung ist. Im Dezember 2023 waren bereits 5,69 Millionen Menschen pflegebedürftig – und die Tendenz steigt. Besonders alarmierend ist, dass der Anteil der Menschen, die zu Hause versorgt werden, über 80 % beträgt, was zeigt, wie wichtig ein stabiles und unterstützendes System ist. Der Bedarf an Pflegeplätzen wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen, und die Herausforderungen im Pflegesektor sind enorm.

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Insgesamt sind derzeit 1.235 Pflegeangebote im Bau, darunter 232 vollstationäre Pflegeheime und 220 Tagespflegeeinrichtungen. Die größten Betreiber im Pflegemarkt zeigen nennenswertes organisches Wachstum, und der hohe Anteil privater Anbieter bei neu im Bau befindlichen Standorten bietet sowohl Chancen als auch Herausforderungen. Insolvenzen im Pflegemarkt führen jedoch zu einer gewissen Zurückhaltung und weniger Bautätigkeit bei Betreibern, was die Dynamik in diesem Sektor beeinflusst.

Das neue Projekt in Zams könnte also nicht nur für die Region, sondern auch für die gesamte Pflegebranche in Österreich von Bedeutung sein. Ein Lichtblick, wenn man bedenkt, wie viele Menschen auf eine qualitativ hochwertige Pflege angewiesen sind. Hier wird ein wichtiges Angebot geschaffen, das hoffentlich viele Leben verbessert und die Herausforderungen der Pflegebedürftigkeit ein Stück weit lindert. Man darf gespannt sein, wie sich das alles entwickeln wird – und ob der Baubeginn im September 2026 tatsächlich wie geplant stattfinden kann!