Heute ist der 3.06.2026, und ich sitze hier in Landeck, während ich über den Immobilienmarkt in unserer Region nachdenke. Es ist wirklich unglaublich, aber die Preise für Eigentumswohnungen im Bezirk Landeck bewegen sich zwischen 2.690 und 3.690 Euro pro Quadratmeter, je nach Lage und Ausstattung. Wenn man sich eine 75 m² große Wohnung anschaut, kann man mit einem Preis zwischen 200.000 und 280.000 Euro rechnen. Im Vergleich dazu locken die günstigeren Wohnungen im Bezirk Reutte und in Lienz – da kommt man oft günstiger weg! Die Preisentwicklung ist spannend: Laut dem Immobilienpreisspiegel 2026 gibt es eine moderate Preissteigerung im Bezirk Landeck von meist 1% oder weniger. Lediglich die besonders gefragten Lagen legen um bis zu 3,9% zu. Die gebrauchten Eigentumswohnungen kosten zwischen 1.590 und 2.520 Euro pro Quadratmeter, was eine Steigerung von 1-2% bedeutet.
Ein Blick auf die Nachbarbezirke zeigt, dass es im Bezirk Imst etwa 25% teurer ist – und in der Landeshauptstadt Innsbruck, naja, da sind die Preise fast doppelt so hoch! Einfamilienhäuser sind auch kein Schnäppchen, die bewegen sich zwischen 2.110 Euro in mäßigen Lagen bis hin zu 3.500 Euro in erstklassigen Gegenden. Wenn man sich für Baugrundstücke interessiert, muss man mit Preisen zwischen 330 und 595 Euro pro Quadratmeter rechnen. Lienz und Reutte sind hier oft die günstigeren Alternativen, während Imst in den unteren Kategorien ebenfalls etwas günstiger abschneidet.
Mietpreise und Büroflächen im Bezirk Landeck
Und was ist mit den Mietpreisen? Die liegen im Bezirk Landeck zwischen 7,6 Euro für brauchbare Wohnungen bis 10,6 Euro für neuwertige Objekte ab 50 m². Das ist ein Anstieg von bis zu 7,7%! Im Vergleich dazu sind die Preise im Bezirk Reutte günstiger, während man in Innsbruck schon bis zu 17,5 Euro pro Quadratmeter bezahlen muss. Büroflächen kosten zwischen 6,92 und 9,82 Euro pro Quadratmeter im Monat, wobei Reutte und Schwaz oft die günstigeren Optionen anbieten. Für Geschäftslokale muss man mit Preisen zwischen 5,60 und 13 Euro pro Quadratmeter rechnen, je nach Lage.
Interessanterweise sind die Betriebsgrundstücke in Landeck zwischen 185 und 350 Euro teuer, während Reutte und Lienz in der Regel günstiger sind. Die Preise in Imst sind um 15 bis 50% niedriger. Ellen Moll, die Obfrau der Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder Tirol, hat berichtet, dass die Transaktionszahlen steigen. Besonders im Wohnsegment gibt es einen Zuwachs von einem Fünftel. Die Nachfrage nach leistbaren Bestandsobjekten nimmt in Tirol spürbar zu.
Marktentwicklung und Zukunftsausblick
Wenn wir einen Blick in die Zukunft werfen, zeigt der Immobilienmarkt in Tirol 2025 Anzeichen einer Stabilisierung. Der Immobilienpreisspiegel 2026, der auf 45.000 Einzelwerten und 91.000 Grundbuchstransaktionen basiert, gibt einen klaren Überblick über die Entwicklung. Die Nachfrage im Wohnsegment zieht wieder an, und die Preise entwickeln sich moderat nach oben. Österreichweit stieg die Zahl der Immobilientransaktionen 2025 um 8,98 % auf rund 91.000, mit einem Zuwachs im Wohnsegment von 20,96 %!
Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen im Erstbezug liegen bei etwa 4.256 Euro, was einem Anstieg von 1,46 % entspricht. Gebrauchte Eigentumswohnungen kosten durchschnittlich 2.931 Euro pro Quadratmeter (+1,67 %), während Einfamilienhäuser bei etwa 3.086 Euro pro Quadratmeter (+1,37 %) liegen. Neuwertige Mietwohnungen haben auch nicht geschlafen und kosten im Schnitt 11,39 Euro pro Quadratmeter (+2,24 %).
Der Baulandmarkt zeigt jedoch eine gewisse Zurückhaltung: Österreichweit sind die Transaktionen bei Baugrundstücken um 3,66 % zurückgegangen. In Tirol bleibt Bauland aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit kostspielig. Die Branche fordert dringend bessere Rahmenbedingungen für den Immobilienmarkt – das umfasst die Vereinfachung von Bauvorschriften, mehr Förder- und Rechtssicherheit sowie eine Senkung der Baukosten. Der Immobilienpreisspiegel 2026 ist für 59 Euro (49 Euro für WKO-Mitglieder) erhältlich, zzgl. USt und Versandkosten.