In Landeck hat die Aufregung einen neuen Höhepunkt erreicht. Nach sorgfältiger Auswahl und einem regelrechten Wettlauf unter 80 Bewerbern aus dem deutschsprachigen Raum, wurde Roland Volderauer als neuer Geschäftsführer des Tourismusverbandes Stubai Tirol einstimmig gekürt. Der 48-Jährige, der im Stubaital verwurzelt ist, bringt eine Menge Erfahrung mit. Von 2009 bis 2012 führte er die Geschäfte der Tourismusbetriebe Warth Holding GmbH, bevor er 2012 die Leitung des Stubai Tirol Tourismusverbandes übernahm. Und das mit einem hervorragenden Ruf, wie TVB-Obmann Josef Chodakowsky betont. Das ist ja mal ein starkes Stück!

Es ist klar, dass Volderauer die Region bestens kennt und mit einem frischen Blick auf die Herausforderungen der Zukunft blickt. Als Nachfolger von Martin Ebster, der 22 Jahre lang die Geschicke der Region lenkte, sieht er die Alpine Ski-WM 2033 als große Chance für St. Anton und die umliegenden Gebiete. Wobei man nicht vergessen sollte: St. Anton ist im Winter eine wahre Hochburg mit über 14.000 Betten, während der Sommer mit nur 10.600 Betten eher mager ausfällt.

Ein neues Kapitel für den Tourismus

Mit über einer Million Winternächtigungen im Stubai im Jahr 2025 und einem beeindruckenden Anteil von knapp 80 % im Sommer, stellt sich die Frage, wie Volderauer diese Zahlen weiter steigern kann. Er wird einen Zweitwohnsitz in St. Anton beziehen, was zeigt, dass er bereit ist, sich voll und ganz in die Region einzubringen. Das Potenzial ist riesig! Vielleicht kann er hier ja sogar neue Impulse setzen, um den Sommertourismus anzukurbeln. Schließlich gibt es im Stubai im Sommer mehr Betten als im Winter – ein klarer Hinweis auf ungenutzte Möglichkeiten.

Ein kurzer Blick in die Zukunft: Volderauer hat bereits Erfahrung mit großen Veranstaltungen gesammelt, wie den Weltmeisterschaften im Berglauf und Trailrunning 2023. Diese Erfahrung könnte sich als Gold wert erweisen, wenn es darum geht, die Alpine Ski-WM 2033 zu einem unvergesslichen Event zu machen.

Der Wandel im Tourismus

Die Branche selbst steht vor gewaltigen Herausforderungen. Tourismus ist nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, sondern auch eine Wachstumsindustrie, die sich ständig wandelt. Die Digitalisierung bringt neue Dynamiken mit sich. Veränderungen wie die Sharing Economy und die Notwendigkeit für innovative Angebote sind das A und O, um in diesem Bereich nicht den Anschluss zu verlieren. Einige Regionen kämpfen bereits mit stagnierenden Entwicklungen, während andere auf ihre traditionellen Stärken setzen können.

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Inmitten all dieser Veränderungen wird Volderauer nicht nur als Experte, sondern auch als Innovator gefordert sein. Die Anpassungen und Innovationen, die notwendig sind, um die Region wieder ins Rampenlicht zu rücken, werden eine echte Herausforderung. Aber mit einem frischen Wind und dem richtigen Gespür könnte er genau der Mann sein, der die Weichen für eine blühende Zukunft stellt.

Ein bisschen Aufregung, eine Prise Unsicherheit und viel Optimismus – so könnte man die Stimmung rund um Volderauers Ernennung beschreiben. Man darf gespannt sein, wie sich die Dinge entwickeln und welche neuen Perspektiven sich für die Region auftun werden. Es bleibt spannend!