Heute ist der 1.06.2026 und in Mathon hat sich etwas ganz Besonderes getan. Bei hochsommerlichen Temperaturen – so richtig zum Schwitzen – versammelte sich ein großer Teil der Bevölkerung zur feierlichen Eröffnung der neuen Aufbahrungsstube, des Widums und eines frisch gestalteten Dorfplatzes. Ein Ereignis, das man nicht so schnell vergisst! Bürgermeister Werner Kurz ließ es sich nicht nehmen, die mehr als zwölfjährige Planungsphase und die einjährige Bauzeit zu würdigen. Wenn man bedenkt, wie lange das Ganze gedauert hat, kann man nur den Hut ziehen vor all dem Engagement.

Die Aufbahrungsstube St. Josef, die nun als „Ort der Stille, des Abschieds und des Gedenkens“ dient, wurde mit viel Sorgfalt und Respekt gestaltet. Bernhard Speringer, Leiter des Seelsorgeraums Oberes Paznaun, hob die Bedeutung der neuen Stube hervor. Sie ermöglicht einen würdevollen Abschied – so wichtig für die Menschen in solchen Momenten. Der neu gestaltete Dorfplatz hingegen, ein echter „Ort der Begegnung und das Herz des Ortes“, wird in Zukunft ein zentraler Treffpunkt für die Bewohner sein.

Ein Ort für die Gemeinschaft

Das Widum, das in schöner Schindeloptik daherkommt, wurde als Treffpunkt für die Vereine von Mathon konzipiert. Hier wird gemeinschaftliches Leben gefördert, und das ist genau das, was so viele Menschen brauchen. In einer Zeit, in der die sozialen Kontakte oft zu kurz kommen, ist es einfach genial, einen Raum zu haben, der zum Miteinander einlädt. Das Konzept, das einen zentralen Dorfplatz zwischen den Gebäuden vorsieht, war eine geniale Idee – das fehlte Mathon vorher wirklich.

Nicht zu vergessen ist der kreative Geist, der hinter diesem Bauprojekt steht. Der Architekturwettbewerb wurde von der ARGE Studio Lois und Architektin Iris Reiter gewonnen. Holz als verbindendes Material für die Baukörper zu wählen, ist nicht nur nachhaltig, sondern bringt auch eine warme, einladende Atmosphäre mit sich. Die Nominierung für den Bauherr:innenpreis 2026 ist die Kirsche auf der Torte!

Dorfentwicklung im Fokus

In einem anderen Teil der Welt, nämlich in Hessen, zeigt das Hessische Heimatministerium, wie wichtig die Entwicklung von kleineren Gemeinden ist. Jährlich werden neue Kommunen als Förderschwerpunkt der Dorfentwicklung anerkannt. Dieses Jahr sind sechs neue Kommunen in die Förderung aufgenommen worden. Heimatminister Ingmar Jung betont immer wieder, wie wichtig diese Maßnahmen für die Stärkung des ländlichen Raumes sind. Es gibt Förderprogramme, die unter anderem die Renovierung von Dorfgemeinschaftshäusern, die Neugestaltung von Dorfplätzen und die Wohnraumschaffung durch private Bauherren unterstützen. So wird das Leben in diesen Gemeinden kontinuierlich verbessert.

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Von insgesamt 85 Kommunen, die momentan im Förderprogramm sind, sind auch solche, die durch Bürgerinnen und Bürger aktiv mitgestaltet werden. Jährlich stehen satte 34 Millionen Euro zur Verfügung! Es ist faszinierend zu sehen, wie Vor-Ort-Steuerungsgruppen, die auch Bürgerinnen und Bürger umfassen, über die Verwendung der Mittel entscheiden.

Die neuen Entwicklungen in Mathon sind ein leuchtendes Beispiel dafür, wie wichtig solche Initiativen für das Gemeinschaftsleben sind. Vielleicht inspiriert das auch andere Orte, ihre Plätze und Räume neu zu denken und zu gestalten. So bleibt zu hoffen, dass diese Ideen nicht nur in Mathon, sondern auch anderswo fruchten und die Dorfgemeinschaften stärken. Mathon hat jetzt ein neues Herz – und das schlägt kräftig für die Zukunft!