Heute ist der 25.05.2026 und wir werfen einen Blick auf die erfreuliche Entwicklung des Tourismus in Landeck, einer der bedeutendsten Regionen Tirols. Zwischen November und April wurden in Tirol insgesamt 26,9 Millionen Übernachtungen gezählt, davon entfallen stolze 22,8 Prozent, also 6,125 Millionen, auf unseren Bezirk Landeck. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Während Tirol ein Plus von 1,8 Prozent verzeichnen konnte, schaffte Landeck sogar ein beeindruckendes Wachstum von 2,5 Prozent. Wer hätte das gedacht!
Besonders bemerkenswert ist, dass 150.000 der zusätzlichen 480.000 Übernachtungen aus Landeck stammen. Fast drei Viertel der Gemeinden – genau 24 von 30 – haben ihre Übernachtungszahlen steigern können. Besonders bekannte Hotspots wie Ischgl, St. Anton und Serfaus sind dabei wahre Magneten für Urlauber. Ischgl etwa lockte 1,396 Millionen Gäste an, ein Plus von 2,5 Prozent. Und auch St. Anton mit 955.000 Übernachtungen (+3,5%) und Serfaus mit 771.000 (+1,6%) haben sich prächtig entwickelt.
Herausforderungen und Chancen
Natürlich gibt es auch Herausforderungen. Tourismuslandesrat Mario Gerber hebt hervor, dass die Rückgänge im März (-8,5%) und April (-8,3%) besondere Aufmerksamkeit erfordern. Die Tirol Werbung hat bereits reagiert und investiert in die Bewerbung des Sonnenskilaufs. Dazu wird auch auf Märkte mit Entwicklungspotenzial, wie Polen, fokussiert. Mit dem Projekt „Attraktiver Ganzjahrestourismus“, an dem 16 Tourismusverbände mitarbeiten, wird das Ziel verfolgt, passende Angebote für die Monate März und April zu entwickeln. Das ist wichtig, um den Wintertourismus nachhaltig zu stärken!
In Ischgl selbst wurde von einem Plus bei der Aufenthaltsdauer von 4,7 Tagen berichtet. Die Auslastung im Tourismusverbandgebiet konnte auf 101,6 Tage gesteigert werden, in Ischgl sogar auf beeindruckende 115 Tage. Thomas Köhle, der Geschäftsführer des TVB, freut sich über den Anstieg von Gästen aus Österreich und Dänemark, aber besonders bemerkenswert ist der über 100-prozentige Anstieg an Besuchern aus den USA. Es scheint, als hätten die frühzeitigen Gegenmaßnahmen, die bereits vor drei Jahren ergriffen wurden, ihre Wirkung nicht verfehlt.
Landeck als Verkehrsknotenpunkt
Landeck ist nicht nur ein beliebtes Ziel für Urlauber, sondern auch ein essenzieller Verkehrsknotenpunkt. Die Anbindung an das Paznaun, Stanzertal und Inntal macht die Stadt zu einem idealen Standort für Durchreisende. Für viele ist die Nähe zum Bahnhof oder zur Stadt eine praktische Voraussetzung für die Unterkunftswahl. Wer schnell in die Berge möchte, braucht natürlich auch die passende Anbindung. Und für all jene, die in der Stadt oder abends unterwegs sind, sind Unterkünfte in fußläufiger Nähe zum Zentrum von Vorteil – ein echter Vorteil, wenn man nach einem langen Tag nicht mehr weit laufen möchte.
Die Nachfrage nach Unterkünften in Landeck schwankt stark. An Wochenenden und zu Ferienzeiten boomt es, während es unter der Woche ruhiger zugeht. Flexible Buchungskriterien, wie „schnell zur geplanten Fahrtrichtung“ oder „mit Parkplatz“, erhöhen die Chancen auf eine erfolgreiche Buchung. Und das ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je!
Die Vielfalt der angebotenen Unterkünfte in Landeck ist beeindruckend: Vom Hotel mit planbaren Check-in-Zeiten und Frühstück über gemütliche Ferienwohnungen bis hin zu Pensionen, die eine persönlichere Atmosphäre bieten. Jeder findet hier das Passende, sei es für einen kurzen Aufenthalt oder für längere Zeit. Und für die aktiven Gäste sind Abstellmöglichkeiten für Sportgeräte unabdingbar – denn die Umgebung hat so einiges zu bieten!
Die Zukunft des Tourismus in Landeck sieht vielversprechend aus. Mit gezielten Maßnahmen und der Schönheit der Natur, die uns umgibt, kann der Bezirk weiterhin wachsen und neue Gäste anziehen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Zahlen entwickeln und welche Angebote in den kommenden Jahren entstehen werden.