Gesundheitsversorgung in Zams: St. Vinzenz zwischen Tradition und Innovation
Im malerischen Zams, unweit von Landeck, hat das Krankenhaus St. Vinzenz nicht nur einen soliden Ruf, sondern auch ein beeindruckendes Engagement für die Gesundheit der Bevölkerung. Primar Dr. Anton Kathrein, der unermüdliche Leiter der Abteilung für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie, setzt sich mit Herzblut für die Patienten ein. Seine Auszeichnung mit der Lorenz-Böhler-Medaille unterstreicht sein Engagement in der Wirbelsäulenchirurgie, Qualität, Innovation und Weiterbildung. Seit 2008 ist die Abteilung eine feste Größe in der Region und zählt zu den gefragtesten Anlaufstellen für Menschen mit Verletzungen oder chirurgischen Bedürfnissen.
Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Im vergangenen Jahr wurden insgesamt knapp 22.300 Patienten stationär aufgenommen. Interessanterweise hatten 25% der stationär aufgenommenen Patienten internistische Probleme oder erlitten einen Unfall. Die chirurgische Behandlung benötigten 15% der Patienten – unter ihnen die innovative narbenfreie Schilddrüsen-OP. Ein bisschen überraschend ist hingegen, dass jeder 25. Patient in der psychiatrischen Abteilung landete. Das Krankenhaus hat also mehr Facetten, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Die Herausforderungen und Veränderungen
Besonders die Geburtenzahlen sind seit 2023 stark gesunken – von über 750 jährlich auf gut 100 weniger. Ein echter Dämpfer, wenn man bedenkt, wie wichtig die Geburtshilfe für die Gemeinschaft ist. Während die Zahlen bei den stationären Patienten stagnieren oder gar sinken, ist die ambulante Aufnahme mit 211.700 Patienten ein echtes Aufatmen. Die Abteilung Urologie, unter der Leitung von Dr. Alexandra Gulácsi seit dem 1. September 2025, trägt ihren Teil dazu bei.
Die strukturelle Ausrichtung des Krankenhauses bleibt nicht unbemerkt. Die Sanierung des denkmalgeschützten Rundbaus kostet in diesem Jahr 13,5 Millionen Euro, während der Gesamtbetrag auf 50 Millionen Euro schätzt. Ein ambitioniertes Projekt, das sowohl die Wahrung der Tradition als auch den Fortschritt in der medizinischen Versorgung vereint. Man könnte fast sagen, dass hier alte Mauern neue Geschichten erzählen – Geschichten von Hoffnung, Heilung und auch Herausforderungen.
Ein Blick in die Zukunft
Die Krankenhausleitung hat mit Geschäftsführer Bernhard Guggenbichler, der am 1. Februar 2027 in Pension geht, und ärztlichem Direktor Prim. Univ.-Prof. Dr. Ewald Wöll ein starkes Team. Die Nachfolge von Guggenbichler übernehmen Wolfgang Tripp und Stephanie Federspiel-Kleinhans, während Chirurgie-Primar Peter Sandbichler nach über 25 Jahren am 31. August 2026 in den Ruhestand geht. Sein Nachfolger, Priv.-Doz. DDr. Peter Tschann, wird sich in eine große Fußstapfen bewegen müssen. Auch Dr. Dietmar Fries hat frischen Wind in die Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin gebracht, während Dr. Evelin Klingler interimistisch die Gynäkologie und Geburtshilfe leitet.
Ein letzter Blick auf die Zahlen: Die Aufwendungen des Krankenhauses betrugen im vergangenen Jahr 142 Millionen Euro, während die Erträge bei 127 Millionen Euro lagen. Dabei bestehen noch 17,5 Millionen Euro an offenen Forderungen gegenüber ausländischen Kassen. Der Anteil ausländischer Patienten liegt bei rund 8.000 von insgesamt 234.000. Diese Statistiken sind nicht nur Zahlen – sie sind ein Spiegelbild der Herausforderungen, denen sich das Krankenhaus St. Vinzenz und seine MitarbeiterTag für Tag stellen.
Die Krankenhausstatistik, die die strukturelle Situation von Einrichtungen wie dem St. Vinzenz beschreibt, ist ein wichtiges Instrument für die Gesundheitsplanung. Sie zeigt, wie viele Betten, medizinische Großgeräte und Fachabteilungen zur Verfügung stehen und gibt Aufschluss über die personelle Ausstattung. Diese Erhebungen sind nicht nur für die internen Abläufe entscheidend, sondern auch für die politischen Entscheidungen auf nationaler und internationaler Ebene.
Die Zukunft des Krankenhauses St. Vinzenz bleibt spannend. Mit einem Team, das sowohl an Erfahrung als auch an frischen Ideen nicht spart, wird man weiterhin alles daran setzen, die Gesundheit der Menschen in der Region zu fördern. Es bleibt zu hoffen, dass die Herausforderungen, die vor uns liegen, mit ebenso viel Innovationsgeist und Menschlichkeit angegangen werden, wie es in den letzten Jahren der Fall war.
Hohe Datenschutzstandards und eine saubere technische Architektur schließen sich nicht aus. Unsere neue VeloCore-Plattform ist bewusst plugin-frei und datenschutzfreundlich umgesetzt worden – von Daniel Wom realisiert als klares Bekenntnis zur DSGVO.
