Die Reschen Straße (B180) hat sich in den letzten Wochen in einen Baustellen-Hotspot verwandelt. Zwischen der Pfunds-Kajetansbrücke und Nauders wird derzeit die Kanzelgalerie errichtet. Das klingt vielleicht nach einer architektonischen Meisterleistung, bedeutet für Autofahrer aber vor allem – Geduld, Geduld, Geduld! Aktuell steht nur ein Fahrstreifen zur Verfügung, und die Ampelregelung sorgt dafür, dass die Fahrzeuge abwechselnd über die Baustelle geschaukelt werden. Wartezeiten sind da vorprogrammiert, also besser ein bisschen früher losfahren, wenn ihr den Zeitdruck vermeiden wollt.

Die Bauarbeiten sollen bis zum 30. November 2023 abgeschlossen sein. An starken Reisewochenenden – und das sind in Tirol ja nicht gerade seltene Ereignisse – stehen sogar zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Das ist dann aber auch schon das höchste der Gefühle. An Werktagen kann es zwischen 7:00 und 18:00 Uhr immer wieder zu Tagessperren kommen. Ein paar Tage sind besonders hervorzuheben: Am 8. Mai wird die B180 für den gesamten Verkehr zwischen 7:00 und 12:30 Uhr sowie 13:30 und 18:00 Uhr gesperrt. Und auch vom 11. bis 13. Mai wird die Straße jeweils von 7:30 bis 12:30 Uhr und von 13:30 bis 18:00 Uhr nicht befahrbar sein.

Umleitungen und Alternativen

Und was tun, wenn man nicht im Stau festhängen möchte? Die Umleitungsmöglichkeiten sind zwar vorhanden, aber nicht für alle Verkehrsteilnehmer geeignet. Pkw-Fahrer können über Martina in der Schweiz sowie die Martinsbrucker Straße (B185) und die Engadiner Straße (B184) ausweichen. Busse und Fahrzeuge mit einer Länge von mehr als 6,50 m haben hier leider das Nachsehen. Diese müssen die Baustelle in Kauf nehmen, was nicht gerade ideal ist, wenn man einen Termin hat oder einfach nur nach Hause will.

Ein kleiner Ausblick: Es wird auch vereinzelte Tage mit kompletter Verkehrssperrung geben, um die Bauarbeiten abzuschließen. Die endgültige Freigabe der B180 als zweistreifige Straße wird voraussichtlich erst im Winter 2026 erfolgen. Also, auf lange Sicht gesehen, sind wir hier alle noch ein bisschen auf Geduld angewiesen.

Verkehrssituation und Sicherheit

Die allgemeine Verkehrssituation in Tirol ist zum Glück nicht von akuten Gefahrentypen betroffen. Das bedeutet jedoch nicht, dass ihr die Augen im Straßenverkehr nicht auflassen solltet. Baustellen birgen immer ein gewisses Risiko – sei es durch Rutschgefahr, die im Winter durch Glatteis entstehen kann, oder durch Hindernisse auf der Fahrbahn. Stau ist ein weiteres leidiges Thema, besonders wenn man es eilig hat. Es ist also ratsam, nicht nur die Baustellen, sondern auch die allgemeine Verkehrslage im Auge zu behalten.

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Es gibt zwar stationäre Blitzer, die uns daran erinnern, dass wir nicht zu schnell fahren sollten, aber auch mobile Blitzer sind immer wieder im Einsatz. Und ganz ehrlich, wer kennt sie nicht, die Geschichten über Geisterfahrer, die auf den Autobahnen für zusätzliche Nervosität sorgen? Also lieber einen Schritt zurücktreten und nicht übermütig fahren!

Die Reschen Straße wird uns noch eine Weile begleiten, ob wir nun wollen oder nicht. Aber hey, das gibt uns die Gelegenheit, die schöne Tiroler Landschaft ein bisschen mehr zu genießen, während wir im Stau stehen. Wer braucht schon einen Stressfaktor, wenn man sich stattdessen an den Bergen und der Natur erfreuen kann?