Am Samstag, den 26. Mai 2026, wurde in Landeck ein ganz besonderes Jubiläum gefeiert. Die Freiwillige Feuerwehr Spiss, ein fester Bestandteil der Dorfgemeinschaft, konnte auf stolze 100 Jahre zurückblicken. Bei prächtigem Wetter – die Sonne schien, als hätte sie extra für diesen Anlass aufgelegt – begann das Fest um 17:30 Uhr mit einer bewegenden Feldmesse. Die Atmosphäre war ehrfürchtig, als die Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, in ihren blauen Uniformen, zusammen mit zahlreichen Gästen und Ehrengästen, die sich versammelt hatten, um dieses bedeutende Ereignis zu würdigen, anwesend waren.

Sich an einem solchen Tag zu versammeln, ist für die Menschen in Spiss nicht nur ein Grund zur Freude, sondern auch eine Möglichkeit, die Bedeutung der Feuerwehr für die Gemeinschaft zu betonen. Unter den Ehrengästen waren unter anderem Landeshauptmann Anton Mattle und die Landtagsabgeordnete Beate Scheiber. Auch Bezirksfeuerwehrkommandant Simon Schwendinger, Bezirkshauptmann Siegmund Geiger, Bürgermeister und Feuerwehrkommandant Alois Jäger sowie Vizebürgermeister Marco Spiss und Bürgermeisterin Melanie Zerlauth aus Pfunds ließen sich diesen Anlass nicht entgehen. Es war eine beeindruckende Ansammlung an Persönlichkeiten, die den Feuerwehrleuten für ihren unermüdlichen Einsatz dankten.

Ein Blick in die Vergangenheit

In den Ansprachen, die von den Ehrengästen gehalten wurden, war die Wichtigkeit der Freiwilligen Feuerwehr für die Bevölkerung ein zentrales Thema. Landeshauptmann Mattle hob hervor, wie unverzichtbar funktionierende Feuerwehren in kleinen Gemeinden sind. „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ – dieser Leitspruch wurde an diesem Abend besonders betont. Bürgermeister Alois Jäger wagte einen Rückblick auf die Entwicklung der Feuerwehr, die von einfachen Mitteln zu moderner Ausrüstung gelangt ist. Manchmal muss man einfach innehalten und sich bewusst machen, wie viel Arbeit hinter diesen Fortschritten steckt. Der Zusammenhalt und das Engagement der Feuerwehrmitglieder wurden von ihm mit warmen Worten gewürdigt – es war klar, dass hier eine starke Gemeinschaft zusammenhält.

Nach dem offiziellen Festakt wurde die Feier im Gemeindesaal fortgesetzt. Dieser Raum, der oft Zeuge vieler Veranstaltungen ist, bot den perfekten Rahmen für Gespräche, Erinnerungen und einen regen Austausch zwischen den Gästen. Hier wurde gelacht, erzählt und in Erinnerungen geschwelgt, die bis in die Anfänge der Feuerwehr zurückreichten. So mancher Feuerwehrmann oder -frau hatte sicher die ein oder andere Anekdote parat, die die Runde erheitert hat. Ein solches Fest ist mehr als nur eine Feier – es ist ein Zeichen der Dankbarkeit und des Respekts vor der Arbeit, die viele Menschen über Jahrzehnte geleistet haben.