Im malerischen Kufstein, wo die Berge die Wolken umarmen und der Inn gemächlich fließt, begann 1976 eine bemerkenswerte Geschichte. Helga und Fritz Unterberger, zwei Unternehmer mit einer Vision, eröffneten ein kleines Autohaus mit nur sechs Mitarbeitern. Wer hätte gedacht, dass aus diesem bescheidenen Anfang eine Unternehmensgruppe entsteht, die heute 27 Automobilstandorte und rund 1.000 Mitarbeiter zählt? Das ist nicht nur ein Wachstum, das ist eine echte Erfolgsgeschichte!

Im Jahr 2025 erzielte die Unterberger Gruppe einen beeindruckenden Umsatz von 561 Millionen Euro. Das sind nicht nur Zahlen; das sind über 10.000 Neu- und Gebrauchtwagen, die in die Hände glücklicher Käufer gelangten! Und das ist noch nicht alles: In Bayern wurden fünf neue Standorte eröffnet, darunter in Mühldorf am Inn und Burghausen. Es scheint, als würde die Unterberger Gruppe, mit ihrer Philosophie der schlanken Strukturen und schnellen Entscheidungen, die Straßen in ganz Österreich und darüber hinaus erobern.

Investitionen in die Zukunft

Mit einem klaren Fokus auf Qualität und Nachhaltigkeit hat das Unternehmen in den letzten Jahrzehnten rund 115 Millionen Euro in Modernisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit investiert. Aktuell wird das neue BMW- und MINI-Schauraumkonzept „Retail.Next“ umgesetzt, für das zwischen 15 und 18 Millionen Euro eingeplant sind. Das ist nicht nur ein finanzieller Kraftakt, sondern auch ein Zeichen dafür, dass Unterberger frühzeitig die Weichen für die Zukunft gestellt hat. Bereits 2009 wurde eines der ersten Elektroautos in Westösterreich verkauft! Ja, die Elektromobilität ist nicht nur ein Trend, sondern ein Teil der DNA dieses Unternehmens.

Unterberger ist stolz darauf, dass über 40 Prozent der verkauften BMW-Fahrzeuge in Österreich rein elektrisch sind. Zudem decken Photovoltaikanlagen etwa 60 Prozent des eigenen Strombedarfs ab – das klingt nach einem echten Schritt in die richtige Richtung! Und wenn man bedenkt, dass das Unternehmen seit 1981 über 100 Immobilienprojekte umgesetzt hat, mit einem aktuellen Projektvolumen von rund 150 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren, wird klar: Hier wird nicht nur an Autos, sondern auch an einer nachhaltigen Zukunft gearbeitet.

Ausbildung und Entwicklung

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Unternehmensphilosophie ist die Ausbildung junger Menschen. Rund 1.000 Lehrlinge wurden seit der Gründung ausgebildet, und aktuell lernen 161 junge Talente im Unternehmen. Unterberger investiert in die Persönlichkeitsentwicklung und interne Karrierewege für diese Lehrlinge. Damit zeigt das Unternehmen, dass es nicht nur um Verkaufszahlen geht, sondern auch um die Menschen, die hinter diesen Zahlen stehen.

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Die Herausforderungen der Automobilindustrie sind enorm. Eine Studie des Fraunhofer IAO beleuchtet, wie der Wandel durch Elektromobilität und Digitalisierung auch die Beschäftigung beeinflusst. Obwohl die Befürchtungen über massive Arbeitsplatzverluste bestehen, zeigt die Studie, dass der Abbau von Beschäftigung geringer ausfallen könnte als befürchtet. Strategische Maßnahmen, wie die Erschließung neuer Geschäftsfelder, sollen die Beschäftigungseffekte abfedern. Das ist besonders wichtig in einer Zeit, in der alternative Antriebe, autonomes Fahren und neue Mobilitätsdienstleistungen auf dem Vormarsch sind.

Die gesamte Automobilindustrie steht vor einer großen Transformationsaufgabe – und Unterberger scheint gut aufgestellt zu sein, um diese Herausforderungen anzunehmen. Mit einem klaren Fokus auf Innovation, Nachhaltigkeit und die Entwicklung ihrer Mitarbeiter könnte dieses Unternehmen nicht nur die Straßen, sondern auch die Zukunft der Automobilbranche in Österreich prägen.