Heute ist der 21.05.2026 und in Kufstein gibt es spannende Neuigkeiten von Stihl Tirol. Am 21. Mai 2026 wurden die Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht, und die Zahlen können sich sehen lassen: Eine Umsatzsteigerung von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, insgesamt stolze 853 Millionen Euro. Das klingt fast wie Musik in den Ohren der Mitarbeiter und Händler! Besonders durch die Verkaufszahlen im Bereich der Akku-Geräte, wie Akku-Rasenmähern, Akku-Blasgeräten, Akku-Heckenschneidern und Akku-Kompressoren, konnte das Unternehmen glänzen.
Doch nicht alles ist eitel Wonne. Die Mitarbeiterzahl sank von 927 im Jahr 2024 auf 902 bis Ende 2025. Geschäftsführer Ralph Schmid äußert sich vorsichtig optimistisch über das kommende Jahr, betont jedoch die Herausforderungen im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld. Es ist ein bisschen wie auf einem schmalen Grat zu balancieren – die Erfolge der letzten Zeit dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Märkte weiterhin schwierig sind.
Strategische Neuausrichtung
In diesem Kontext plant Stihl eine Neuausrichtung des Produktportfolios. Der Fokus in Langkampfen bleibt auf bodengeführten Gartengeräten wie Rasenmähern und Garten-Häckslern sowie auf Schaftgeräten wie dem Akku-Freischneider und dem Akku-Hochentaster. Hier wird also auf bewährte Qualität gesetzt. Interessanterweise wurde der Akku-Rasenmäher „STIHL RMA 239 C“ 2025 Testsieger bei Stiftung Warentest. Das ist ein echter Grund zum Feiern! Auch der Benzin-Rasenmäher STIHL „RM 448 PC“ erhielt in der F.A.Z. positive Bewertungen, was die Mähleistung und den Bedienkomfort angeht. Da kann man schon mal ein bisschen stolz sein.
Stihl denkt auch an die Zukunft und plant Investitionen in neue Technologien sowie eine verstärkte Eigenfertigung. Eine neue Laserrohrschneidanlage ist seit März 2026 in Betrieb, um die Rohrbearbeitung zu verbessern. Das klingt nach einem Schritt in die richtige Richtung! Außerdem möchte Stihl sein Know-how und die Infrastruktur externen Industriepartnern zur Verfügung stellen, was durchaus fruchtbare Kooperationen versprechen könnte. In diesem Zusammenhang werden die Partnerschaften mit der „Unternehmerischen Hochschule® MCI“ und der Fachhochschule Kufstein fortgeführt.
Globale Herausforderungen
<pDoch wie sieht es eigentlich im globalen Kontext aus? Die STIHL Gruppe hat ihren Absatzanteil von Akku-Geräten auf 24 Prozent im Jahr 2023 gesteigert, im Vergleich zu 20 Prozent im Vorjahr. Das zeigt, dass der Trend in Richtung nachhaltiger Technologien geht. Aber es gibt auch dunkle Wolken am Horizont: Der Umsatz der gesamten Gruppe betrug 5,3 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Absatz in Nordamerika ist gesunken, vor allem aufgrund von witterungsbedingten Ausfällen und Naturkatastrophen. Das ist ein bisschen wie ein Schlag ins Gesicht für alle, die auf eine positive Entwicklung gehofft haben.
Deutschland verzeichnete sogar deutliche Absatzeinbußen mit einem Umsatzrückgang von 11,4 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. In Lateinamerika, insbesondere in Brasilien, sieht die Situation jedoch ganz anders aus. Hier gibt es trotz schwieriger Rahmenbedingungen ein Absatzwachstum. Das ist wie ein Lichtblick in der Dunkelheit und zeigt, dass es immer noch Möglichkeiten gibt, auch wenn die Rahmenbedingungen nicht optimal sind.
Investitionen und Innovationen
Stihl plant, den Anteil der Akku-Produkte bis 2027 auf mindestens 35 Prozent und bis 2035 auf 80 Prozent zu steigern. Das klingt nach einem ambitionierten Ziel, aber die hohen Investitionen in neue Technologien und Produktionskapazitäten – 432 Millionen Euro, um genau zu sein – zeigen, dass das Unternehmen bereit ist, in die Zukunft zu investieren. Neue Akku-Produkte werden eingeführt, darunter ein Akku-Zero-Turn-Mäher in den USA, was die Innovationskraft von Stihl unterstreicht.
Die STIHL TIMBERSPORTS® Weltmeisterschaft 2023 in Stuttgart war ein weiteres Highlight, und es sind bereits weitere Wettkämpfe für 2024 geplant. Hier zeigt sich die Leidenschaft für das Handwerk und die Verbundenheit zur Natur, die Stihl ausmacht.
Insgesamt bleibt die Zukunft von Stihl spannend und herausfordernd. Die Balance zwischen Tradition und Innovation, zwischen den Erfolgen und den Rückschlägen – das ist es, was das Unternehmen ausmacht und was uns allen zeigt, dass es sich lohnt, neue Wege zu gehen, auch wenn der Weg manchmal steinig ist.