Heute, am 13. Mai 2026, werfen wir einen Blick auf die neuen Regelungen für E-Scooter in Österreich, die ab dem 1. Mai 2026 in Kraft treten werden – und die sind alles andere als unwichtig! Die 36. StVO-Novelle bringt einige Änderungen mit sich, die vor allem die Sicherheit der Fahrer und Fußgänger in den Fokus rücken.

E-Scooter werden künftig wie Fahrräder behandelt, was bedeutet, dass eine Helmpflicht für alle unter 16 Jahren besteht. Aber damit nicht genug! Die neuen Regeln legen fest, dass E-Scooter maximal 600 Watt Höchstleistung haben und mit einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterwegs sein dürfen. Alles darüber gilt nicht als zugelassen. Man stelle sich vor: Ein E-Scooter, der mit 72 km/h durch Kufstein saust – keine gute Vorstellung, wenn man bedenkt, wie oft es im Bezirk zu gefährlichen Situationen kommt!

Verbote und Sicherheitsanforderungen

Die Regelungen sind klar: Fahren auf Gehwegen ist verboten, das Mitnehmen von weiteren Personen ebenso. Und auch das Transportieren von Taschen oder Rucksäcken auf der Lenkstange ist nicht erlaubt – schließlich geht Sicherheit vor. E-Scooter-Fahrer müssen auch dafür sorgen, dass ihr Gefährt mit Blinkern, Licht und Rückstrahlern ausgestattet ist. Ach ja, und die Polizei wird bei Verstößen erst einmal informieren und abmahnen, bevor es zu Strafen kommt. Ein bisschen wie im Kindergarten, oder?

Wusstest du, dass laut der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (EKfV) nur E-Scooter mit einer Betriebserlaubnis legal sind? Ja, genau! Und sie müssen auch versichert sein. Helmpflicht gibt es zwar nicht für alle, wird aber dringend empfohlen – schließlich möchte man ja mit einem guten Gefühl durch die Stadt flitzen. Übrigens, das Mindestalter für das Fahren beträgt 14 Jahre, und einen Führerschein benötigt man nicht.

Die Verantwortung der Halter

Ein weiterer spannender Punkt: Die Haftung! Ab 2027 wird es eine Reform zur Gefährdungshaftung für E-Scooter-Unfälle geben. Das bedeutet, dass die Halter künftig unabhängig von ihrem Verschulden haften, wenn es zu einem Unfall kommt. Das ist ein echtes Umdenken in der Verkehrssicherheit. Und das alles geschieht vor dem Hintergrund, dass die Zahl der Unfälle mit E-Scootern in den letzten Jahren gestiegen ist. In Deutschland beispielsweise registrierte die Polizei im Jahr 2022 fast 12.000 Unfälle – ein Anstieg von 27 % im Vergleich zum Vorjahr.

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Die neuen Regelungen zielen darauf ab, solche Unfälle zu reduzieren und gleichzeitig die Nutzung von E-Scootern attraktiver und sicherer zu gestalten. In Städten und Gemeinden wird es zudem mehr Freiraum geben, um das Abstellen von Miet-E-Scootern zu regeln, und das Fahren auf Radwegen wird erleichtert. Wusstest du, dass E-Scooter an Grünpfeilen für Radfahrer bei Rotlicht abbiegen dürfen? Das ist doch mal ein kleiner Lichtblick!

Was bleibt uns also zu sagen? Die neuen Vorschriften bringen nicht nur klare Regeln, sondern auch mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. In Kufstein und darüber hinaus – aufpassen und genießen!