Im Wirtschaftspark E3 in Kirchbichl fand die Generalversammlung des Maschinenrings Kufstein statt, und das Motto „Erfolg entsteht, wo Menschen gemeinsam anpacken“ könnte nicht treffender sein. Die Versammlung bot einen Rückblick auf ein intensives Jahr, das von zahlreichen Sitzungen und innovativen Formaten bei Gebietsversammlungen geprägt war. Dabei stand stets das Ziel im Vordergrund, den Mitgliedern einen direkten Mehrwert zu bieten.

Die Vielfalt des Angebots des Maschinenrings ist beeindruckend: Von Leihmaschinen über Maschinengemeinschaften bis hin zu Agrardienstleistungen, die den Landwirten in der Region zur Seite stehen. Obmann Hannes Dengg hob hervor, wie wichtig die Unterstützung für Bäuerinnen und Bauern ist, insbesondere in Zeiten, in denen Kostensenkung und die Schaffung von Zusatzeinkommen essenziell sind. Ein neues Standbein des Maschinenrings, das Ingenieurbüro für bodenkundliche Baubegleitung, wurde vor zwei Jahren ins Leben gerufen und hat sich bereits bewährt.

Wachstum und Unterstützung für die Landwirtschaft

Der Geschäftsführer Josef Unterweger, ausgebildeter beratender Ingenieur im Bereich Landwirtschaft und Agrartechnik, konnte auf eine Umsatzsteigerung von sieben Prozent im vergangenen Jahr zurückblicken. Besonders erfreulich ist die hohe Mitgliederdichte von knapp 90 Prozent in Tirol, was die Stärke und den Zusammenhalt der Gemeinschaft unterstreicht. Ein wichtiger Schwerpunkt bleibt die soziale Betriebshilfe; in diesem Jahr wurden 24 Fälle mit über 3.000 Einsatzstunden unterstützt. Zudem leisteten landwirtschaftliche Zivildiener über 9.000 Stunden Hilfe auf 16 Betrieben, was den Gemeinschaftssinn in der Region zeigt.

Für die Zukunft hat sich der Maschinenring Kufstein ambitionierte Ziele gesetzt: Der Ausbau des Gemeinschafts- und Leihmaschinenangebots sowie die Einführung von Agrar-Drohnen-Dienstleistungen stehen auf der Agenda. Auch die Weiterentwicklung von Zuerwerbsmodellen ist ein zentrales Thema. Eine Herausforderung bleibt die Suche nach geeignetem Personal, um diese Pläne auch in die Tat umsetzen zu können.

Vielfalt der Dienstleistungen

Der Maschinenring selbst ist eine Organisation, die auf einen kooperativen Ansatz setzt, um landwirtschaftliche Dienstleistungen anzubieten. Durch die Zusammenarbeit der Landwirte wird nicht nur die Effizienz gesteigert, sondern auch die Kosten gesenkt. Neben landwirtschaftlichen Maschinen umfasst das Angebot auch Dienstleistungen wie Landschaftspflege, Winterdienst und Forstwirtschaft. Diese Services stehen sowohl Mitgliedern als auch Nicht-Mitgliedern zur Verfügung und sind in vielen ländlichen Regionen präsent.

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Die lokale Organisation spielt eine entscheidende Rolle in der Unterstützung von Landwirten und Gemeinschaften, indem sie schnell auf die Bedürfnisse der Mitglieder reagiert und maßgeschneiderte Lösungen anbietet. In einer Zeit, in der der Klimawandel auch die Landwirtschaft vor neue Herausforderungen stellt, ist es umso wichtiger, dass Landwirte sich zusammenschließen und voneinander lernen.

Abgerundet wurde die Versammlung durch einen Vortrag von Grünlandberater Anton Hofmann, der die „Multifunktionalität der Tiroler Grünlandwirtschaft im Klimawandel“ und die neue SatGrass-App vorstellte. Solche Initiativen zeigen, dass der Maschinenring Kufstein nicht nur ein Dienstleister, sondern auch ein innovativer Partner für die Zukunft der Landwirtschaft ist.