EuregioBrusselsSchool: Studierende tauchen ein in die Welt der EU und Digitalisierung
Heute, am 30. Juni 2026, schauen wir auf ein spannendes Kapitel der EuregioBrusselsSchool zurück, das über fünf Tage in Brüssel stattfand. 25 Studierende aus den Universitäten Innsbruck, Bozen und Trient hatten die Möglichkeit, tief in die Welt der europäischen Institutionen einzutauchen. Organisiert von der Brüsseler Vertretung der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino, war das Programm nicht nur lehrreich, sondern bot auch eine Plattform zum Austausch und zur Vernetzung.
Die Teilnehmenden konnten einen exklusiven Blick auf das EU-Parlament, die EU-Kommission und den Rat der EU werfen. Das war schon ein echter Wow-Moment! Ein besonderes Highlight war der erstmalige Besuch im NATO-Hauptquartier – passend zum zentralen Thema „Die Rolle der EU in der Welt“. Es wurden lebhafte Diskussionen mit Repräsentanten der NATO sowie des Europäischen Auswärtigen Dienstes geführt, die für viele Studierende sicher unvergesslich bleiben werden.
Einblicke in die digitale Zukunft
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf aktuellen Themen wie Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und der EU-Medienkommunikation. Die Studierenden hatten die Chance, sich nicht nur mit den Herausforderungen, sondern auch mit den Chancen auseinanderzusetzen, die diese Themen mit sich bringen. In einer Zeit, in der die EU aktiv an ihrer digitalen Zukunft arbeitet, ist es besonders wichtig, dass junge Menschen gut informiert und vorbereitet sind. Die EU investiert nicht nur in digitale Infrastrukturen, sondern auch in die Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit Europas. Mit einem Budget von 8,2 Milliarden Euro für das Programm „Digitales Europa“ bis 2027 kann man nur staunen, wie viel Potenzial in der digitalen Transformation steckt!
Ein paar Studierende nutzten die Gelegenheit, um täglich Videos auf den Social-Media-Kanälen der Euregio zu teilen und ihre Erlebnisse festzuhalten. Diese persönlichen Eindrücke geben einen lebendigen Einblick in das, was die Teilnehmenden während der Woche erlebt haben. Die Diplomübergabe, bei der Richard Seeber (Tirol), Vesna Caminades (Südtirol) und Katharina Lonardi (Trentino) die Urkunden überreichten, setzte dem Ganzen die Krone auf.
Die Rolle der Regionen
Ein besonders spannendes Thema war die spezifische Rolle der Regionen in der EU, die auch im Rahmen des Programms behandelt wurde. Die Studierenden konnten erfahren, wie wichtig es ist, dass regionale Perspektiven in die europäische Diskussion einfließen. Die Kooperation zwischen den Landesuniversitäten in Innsbruck, Bozen und Trient, die seit 2011 besteht, fördert nicht nur den Austausch, sondern auch das Verständnis für die Arbeitsweise der EU. Das Programm vermittelt nicht nur theoretisches Wissen, sondern schafft auch praktische Einblicke in die Realität der EU-Politik. Wer hätte gedacht, dass ein Kurs, der über den Fächerkorb der „interdisziplinären Kompetenzen“ angerechnet werden kann, so viele Türen öffnen kann?
Für die, die jetzt neugierig geworden sind, gute Nachrichten: Anmeldungen für die nächste Ausgabe der EuregioBrusselsSchool sind ab Anfang 2027 möglich. Weitere Informationen werden dann auf www.europaregion.info/bruessel und den Kanälen der Euregio-Länder und Universitäten bereitgestellt. Das ist eine großartige Gelegenheit für all jene, die sich für die EU und ihre Institutionen interessieren und aktiv mitgestalten wollen!
So, wenn du dich für die Herausforderungen und Chancen der digitalen Welt begeistern kannst und vielleicht auch einmal in den Brüsseler Instituten schnuppern möchtest, dann halte die Augen offen und sei bereit für das nächste Abenteuer!
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