Sepp Straka ist ein Name, der in der österreichischen Golfszene mittlerweile einen besonderen Klang hat. Mit seinen 33 Jahren hat er sich nicht nur an die Spitze der Weltklasse gespielt, sondern auch das Vertrauen seiner Fans gewonnen. Aktuell steht er auf Platz 18 der Weltrangliste und wird vom 28. bis 31. Mai 2023 seine Rückkehr nach Österreich feiern – und das nach ganzen acht Jahren! Die Austrian Alpine Open in Kitzbühel-Schwarzsee-Reith sind ein echtes Heimspiel für den Golfer, der seit Jahren in den USA lebt und dort seine Erfolge feiert. Ein wahres Comeback, das die Herzen der heimischen Golfbegeisterten höher schlagen lässt.
Straka hat bereits vier Turniere auf der PGA-Tour gewonnen, was ihn zu einem der Topspieler macht. Doch auch der Beste hat manchmal mit technischen Feinheiten zu kämpfen. Derzeit arbeitet er intensiv an seinen Fahrfehlern beim Driver und dem Putten. In den letzten Tagen hat er Fortschritte gemacht und ist optimistisch, dass er bei den Alpine Open wieder in Bestform aufspielen kann. „Ich habe den Cut bei der PGA Championship verpasst, bin aber mit meinen Leistungen zu Beginn des Jahres zufrieden“, sagt er. Ein bisschen Nervosität schwingt bei ihm immer mit – auch wenn er nach außen hin gelassen wirkt.
Heimspiel mit Druck
Kitzbühel ist nicht nur eine traumhafte Kulisse, sondern auch ein Ort, an dem Straka sich anpassen muss. „Jede Woche spiele ich auf unterschiedlichen Plätzen, da muss ich mich erst einmal auf den Platz hier einstellen“, erklärt er. Und der Druck als Topfavorit ist nicht zu unterschätzen. „Früher war ich weniger bekannt, jetzt erwarten die Leute mehr von mir.“ Doch für Straka ist das keine Last, sondern eine Chance. Sein Ziel? „Das Turnier in Österreich zu gewinnen, das wäre ein absoluter Traum!“
Im Anschluss an die Alpine Open plant der Golfer, am Memorial in Ohio teilzunehmen. Das große Ziel ist es, sich für die Tour Championship in Atlanta zu qualifizieren und bei einem Major-Turnier richtig vorne mitzuspielen. Wenn man Strakas Augen beobachtet, merkt man, dass er für diese Herausforderungen brennt.
Ein Blick in die Zukunft
Die Rückkehr in die Heimat wird nicht nur als sportliche Herausforderung gesehen, sondern auch als eine emotionale Reise. Straka weiß, dass er nicht nur für sich selbst spielt, sondern auch für die Fans, die ihm die Daumen drücken. „Es ist einfach großartig, wieder hier zu sein und die Unterstützung zu spüren“, sagt er. Für viele ist er der heimliche Held, der Golf in Österreich wieder zum Strahlen bringt. Man kann nur hoffen, dass er die Zuschauer mit seinem Spiel begeistert und vielleicht sogar den Traum vom Turniersieg verwirklicht.