Im malerischen Kitzbühel, wo die Berge den Himmel küssen und die Luft frisch und klar ist, fand kürzlich eine ganz besondere Veranstaltung statt. Der Malwettbewerb „Zeichne dein Fantasierad!“, organisiert vom Klimabündnis und dem Land Tirol, hat in diesem Jahr erneut die Kreativität der Kinder in den Vordergrund gerückt. Rund 1750 Zeichnungen von jungen Künstlerinnen und Künstlern aus 76 Schulen wurden eingereicht. Das Ziel? Die Begeisterung für das Radfahren zu fördern und umweltfreundliche Mobilität zu unterstützen – eine wichtige Botschaft, die in den heutigen Zeiten mehr denn je relevant ist.

Die Preisverleihung war ein Fest der Fantasie! Die kreativsten Entwürfe aus dem Bezirk Kitzbühel wurden ausgezeichnet. Lorenz Zeiser, der talentierte Bursche von der VS Westendorf, errang den ersten Platz mit seinem „Melonen-Bike“. Man kann sich das grüne Gefährt mit den fruchtigen Akzenten nur zu gut vorstellen! Vincent Buchwalder-Schober, ebenfalls von der VS Westendorf, glänzte mit seinem „Hypnose-Bike“ und sicherte sich den zweiten Platz. Und nicht zu vergessen: Matilda Kogler Doss aus der VS Brixen, die den dritten Platz mit ihrem „Dschungel-Bike“ belegte – ein wahres Meisterwerk, das den Dschungel in die heimischen Straßen holt.

Ein Wettbewerb mit Tradition

In diesem Jahr wurde der Wettbewerb bereits zum 19. Mal durchgeführt. Andrä Stigger, Geschäftsführer von Klimabündnis Tirol, betonte die Bedeutung dieses Projekts für die Kinder und die Umwelt. Ein weiteres Highlight war die Auszeichnung des besten Crazy Bikes des Landes Tirol. Laurenz Aichner von der Volksschule Elisabethinum triumphierte mit seinem „DJ-Bike“, das sogar von Profis von Veloflott verkehrstauglich nachgebaut wurde. Hier zeigt sich die Verbindung von Kreativität und praktischer Umsetzung – ganz nach dem Motto: Aus Ideen werden Taten!

Aber das war noch nicht alles. In diesem Jahr wurde der Wettbewerb auch erstmals in Südtirol durchgeführt, in Zusammenarbeit mit der Südtiroler Transportstrukturen AG. Eine tolle Initiative, die zeigt, wie grenzüberschreitende Projekte die Begeisterung für das Radfahren in der gesamten Region ankurbeln können.

Aktive Mobilität fördern

Doch die Freude am Radfahren ist nicht nur auf Wettbewerbe beschränkt. Im April 2023 startete das Projekt „Fuß- und fahrradfreundliche Schule“, gefördert vom Umweltbundesamt und dem Bundesumweltministerium. Ziel ist es, aktive Mobilitätsformen an Schulen zu stärken. Über 700 Teilnehmerinnen – Schülerinnen, Eltern und Lehrerinnen – sind bereits in den Austausch eingebunden. In Deutschland werden an 30 Schulen Vor-Ort-Checks durchgeführt, um die Fuß- und Fahrradfreundlichkeit zu beurteilen.

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Die Initiative bietet auch Materialien, wie altersspezifische Checklisten und Aktionsmaterialien, um die Mobilitätsbildung zu fördern. Digitale Workshops haben bereits mehr als 400 Teilnehmerinnen motiviert. Das Online-Portal „Aktive Mobilität an Schulen“ präsentiert inspirierende Beispiele und hilft, Schulpersonal, Eltern, Kinder und Jugendliche zu motivieren. Wer hätte gedacht, dass so viel Bewegung in den Schulalltag kommt?

Es ist einfach großartig zu sehen, wie sich die Begeisterung für das Radfahren durch solche Projekte verbreitet. Die Kinder sind die Zukunft – und wenn sie schon früh für eine umweltfreundliche Mobilität sensibilisiert werden, dann kann das nur gut sein!

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