Neuer Wind für die Neuropathologie: Johannes Attems revolutioniert die Forschung in Innsbruck
Heute, am 29. Juni 2026, gibt es in Innsbruck einen spannenden Grund zur Freude! Johannes Attems, ein gebürtiger Grazer, wurde zum 1. Juli 2023 zum Professor für Neuropathologie an der Medizinischen Universität Innsbruck ernannt. Der 57-Jährige hat eine beeindruckende Karriere hingelegt, und es ist nicht zu übersehen, dass seine Ankunft an der MUI frischen Wind in die Forschung und Lehre bringen wird.
Rektor Gert Mayer hat die Berufung von Attems ausgesprochen, und man darf gespannt sein, was dieser Mann, der sein Medizinstudium und die Facharztausbildung in Pathologie in Wien absolviert hat, hier alles bewegen wird. Besonders bemerkenswert ist seine Habilitation als vermutlich erster Pathologe in Österreich, der aus einem Gemeindespital (Otto Wagner Spital) stammt. Eine wahre Pionierleistung!
Ein neuer Abschnitt in der Neuropathologie
Attems wird am Institut für Neuropathologie und Neuromolekularpathologie tätig sein, das übrigens erst am 1. Juni 2025 gegründet wurde. Hier werden Erkrankungen des Nervensystems auf den Grund gegangen. Die Vision des Instituts? Interdisziplinäre Zusammenarbeit und internationale Vernetzung zur Optimierung von Diagnostik und Behandlung. Das hört sich vielversprechend an!
Ein zentrales Projekt von Attems wird die „Innsbruck Brain Bank“ sein. Diese Einrichtung soll in enger Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Neurologie und Psychiatrie aufgebaut werden. Hirnbanken sind ja bekanntlich unverzichtbar für die Forschung an neurodegenerativen Erkrankungen. Das bedeutet, menschliches Gewebe von Verstorbenen wird gesammelt, was für die Forschung von unschätzbarem Wert ist. In Newcastle, wo Attems zuvor tätig war, betreute er eine Hirnbank mit über 2.500 Gehirnen und versandte in einem Spitzenjahr rund 28.000 Proben weltweit. Das sind Dimensionen, die einen schwindelig machen!
Ein Blick auf die Schwerpunkte der Forschung
Sein Fokus wird insbesondere auf neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson liegen, mit dem Ziel der Früherkennung. Auch Tumoren des Zentralnervensystems (ZNS) stehen auf der Agenda, wobei hier eine präzise histologische und molekulare Diagnostik im Mittelpunkt steht. Und das ist noch nicht alles: Funktionsstörungen und Entwicklungsanomalien des enterischen Nervensystems sollen ebenfalls untersucht werden. Die Zusammenarbeit mit den Tirol Kliniken wird hierbei eine zentrale Rolle spielen – ein Netzwerk, das stark und gut verknüpft ist.
Attems bringt also nicht nur seine umfangreiche Erfahrung aus Newcastle mit, sondern auch ein Engagement, das durch das Quality Austria-Zertifikat für höchste Qualitätsstandards bestätigt wird. Man spürt förmlich die Vorfreude in der Luft – sowohl bei ihm als auch in der akademischen Gemeinschaft.
Und das Beste? Er freut sich darauf, in Innsbruck zu wohnen, einer Stadt, die seine Frau gut kennt – sie hat hier studiert. Die Größe der Stadt schätzt er sehr, und das ist doch immer ein gutes Zeichen, wenn man sich an einem neuen Ort niederlässt. Innsbruck scheint mit seinen vielen Möglichkeiten und der schönen Umgebung der perfekte Platz für diesen hochkarätigen Wissenschaftler zu sein.
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