In Innsbruck wurde kürzlich ein bemerkenswerter Schritt in Richtung Inklusion unternommen. Die Schuh Staudinger GmbH hat eine beeindruckende Spendenaktion ins Leben gerufen, die dem Alpenverein Innsbruck zugutekommt. Jedes Mal, wenn ein Paar Kletterschuhe repariert wurde, flossen zwei Euro in die Kasse für das Inklusionsklettern. Die Summe, die dabei zusammengekommen ist, kann sich sehen lassen: Ganze 5.000 Euro wurden gesammelt! Diese großzügige Spende wurde feierlich an Tirza Lagrand, die Inklusionsbeauftragte, und Klaus Oberhuber, ein Vorstandsmitglied, übergeben.
Der Inhaber von Schuh Staudinger, Adi Staudinger, hebt die Umweltfreundlichkeit der Reparatur hervor und betont, wie wichtig es ist, solche sozialen Projekte zu unterstützen. „Es bedeutet mir persönlich viel“, sagt er. Die Möglichkeit, Menschen mit Beeinträchtigungen regelmäßige Klettereinheiten in einem professionellen Rahmen zu bieten, ist etwas, das nicht nur die Lebensdauer der Kletterschuhe verlängert, sondern auch echte Gemeinschaft fördert.
Gemeinsam an die Wand
Die Inklusionskletterkurse des Alpenvereins Innsbruck sind mehr als nur eine sportliche Betätigung – sie sind eine Plattform, um Barrieren abzubauen. Tirza Lagrand, die seit Sommer den Bereich Inklusion leitet, bringt viel Erfahrung in die Kurse mit. Ihr Engagement für inklusive Projekte zeigt sich in der Art und Weise, wie sie die Kurse gestaltet: mit einem klaren Fokus auf Gemeinschaft und Freude an der Bewegung. „Wenn wir klettern, fallen oft die Grenzen, die im Alltag bestehen“, erklärt sie. Das Klettern ist nicht nur ein Sport, es ist eine Möglichkeit, sich zu verbinden und zu wachsen.
Die Kooperation zwischen Schuh Staudinger und dem Alpenverein ist ein schönes Beispiel dafür, wie lokale Unternehmen und Vereine zusammenarbeiten können. Diese Initiative könnte sogar eine Vorreiterrolle für zukünftige Projekte im Bereich Inklusion einnehmen. Tatsächlich wird bis zum Ende des Jahres mit weiteren Spenden gerechnet, die die tolle Summe von 5.000 Euro sogar noch übertreffen könnten. Adi Staudinger berichtet von der hohen Anzahl an Kletterschuhen, die zur Reparatur gebracht werden – eine win-win-Situation für alle Beteiligten!
Unterstützung durch das Sportministerium
Und wie geht es weiter? Das Sportministerium in Österreich hat ein Förderprogramm ins Leben gerufen, das innovative Projekte in den Bereichen Gleichstellung, Integration und Inklusion unterstützt. Die Einreichfrist für diese Ausschreibungen endet am 19. Mai 2025. Der Alpenverein Innsbruck könnte hierbei eine wichtige Rolle spielen, indem er seine Initiativen weiter ausbaut und zusätzliche Unterstützung an Land zieht. Die Möglichkeit, bis zu 150.000 Euro an Fördermitteln zu beantragen, könnte die Inklusionskletterkurse auf ein neues Level heben.
Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Zusammenarbeit zwischen den lokalen Akteuren und dem Sportministerium entwickeln wird. Eines ist sicher: Die Begeisterung für das Klettern und die Unterstützung für inklusive Projekte in Innsbruck sind ungebrochen. So wird nicht nur der Sport gefördert, sondern auch das Miteinander und die Vielfalt in unserer Gemeinschaft.