In Innsbruck, wo die Berge den Himmel berühren und die Luft frisch und klar ist, gibt es eine spannende Entwicklung in der Welt der sprachlichen Bildung. Seit 2021 gibt es das Open-Access-Journal DiSlaw, das sich mit der Didaktik slawischer Sprachen beschäftigt. Die Idee dahinter? Eine Plattform zu schaffen, die Lehrenden und Lernenden von Bosnisch, Kroatisch, Russisch, Serbisch, Slowenisch und Ukrainisch eine Stimme gibt. Gegründet wurde die Zeitschrift von Wolfgang Stadler und einem Team von zehn weiteren Expert*innen aus zwei pädagogischen Hochschulen sowie fünf Universitäten in Österreich. Eine ganz schön große Sache, wenn man bedenkt, wie viele Menschen sich mit diesen Sprachen beschäftigen!

DiSlaw hat sich schnell einen Namen gemacht. Es wird zweimal jährlich, im Mai und Oktober, veröffentlicht und bietet eine bunten Mix aus theoretischen Arbeiten, praktischen Studien und Best-Practice-Beispielen. In den bisherigen Ausgaben wurden Themen wie Motivation, digitales Lernen, Mehrsprachigkeit und sogar nachhaltige Entwicklung behandelt. Ganz im Sinne einer lebendigen, anwendungsorientierten Didaktik! Und nicht nur das – auch Sonderausgaben, wie eine zu Ehren von Wolfgang Stadler, zeigen, wie wichtig diese Zeitschrift für die Fachwelt ist.

Internationale Perspektiven und hohe Standards

Die internationale Ausrichtung von DiSlaw ist beeindruckend. Beiträge kommen aus verschiedenen Ländern wie Kanada, Kroatien, Russland und der Ukraine. Das zeigt, dass die Didaktik slawischer Sprachen nicht nur in Österreich, sondern auch weit darüber hinaus von Bedeutung ist. Aber wie wird die Qualität der Artikel sichergestellt? Das Journal folgt einem strengen Double-Blind-Peer-Review-Prozess. Das heißt, jeder Beitrag wird von mindestens zwei Gutachtern bewertet – eine Garantie für hohe wissenschaftliche Standards.

Ein weiteres Highlight: DiSlaw ist mehrsprachig und veröffentlicht Artikel in Deutsch, Englisch und in den slawischen Sprachen. Das macht es nicht nur zugänglich, sondern auch für eine breitere Leserschaft interessant. Die Informationen über das Journal sind sogar in Russisch, Bosnisch, Kroatisch, Serbisch und Slowenisch verfügbar. So ist sichergestellt, dass die Inhalte wirklich alle erreichen, die sich für slawische Sprachen interessieren!

Ein Blick in die Zukunft

Die Universität Innsbruck spielt eine zentrale Rolle in der Zeitschrift. Sie trägt nicht nur zur Redaktion bei, sondern unterstützt auch eine semestrale Vortragsreihe, die Forschung und Unterrichtspraxis miteinander verknüpft. Ein Konzept, das den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis fördert – und das ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je!

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Mit einer ISSN von 2960-4117 ist DiSlaw auch im DOAJ (Directory of Open Access Journals) gelistet und findet sich in verschiedenen Fachverzeichnissen. Die Zeitschrift positioniert sich klar als Fachportal für die Didaktik slawischer Sprachen und zeigt, dass die Fachdidaktik forschungsgetrieben, theorie-basiert und praxisorientiert sein kann. Es bleibt spannend, wie sich DiSlaw in den kommenden Jahren entwickeln wird. Wer weiß, vielleicht wird es der Anlaufpunkt für alle, die sich für die Didaktik slawischer Sprachen interessieren!

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