Das Wiener Popfest ist wieder da! Heute, am 23. Juli 2026, läutet das Festival im Herzen Wiens seine 17. Ausgabe ein. Am Karlsplatz wird die Musik so laut erklingen, dass man sie bis nach Innsbruck hören könnte – oder zumindest fast. Bei freiem Eintritt erwarten die Besucherinnen bis Sonntag rund 50 heimische Acts, die von etablierten Stars bis hin zu frischen Neuentdeckungen alles bieten. Das Herzstück des Festivals? Natürlich die Seebühne vor der Karlskirche, wo die Klänge der heimischen Musikszene die Luft erfüllen.

Die Eröffnung wird von der legendären Marianne Mendt, der „Mutter des Austropop“, um 18.30 Uhr eingeläutet. Wer sie noch nicht kennt, sollte sich unbedingt auf den Weg machen, denn ihre Stimme ist wie ein gutes Glas Wein – sie wird mit jedem Jahr besser! Neben Mendt stehen auch andere spannende Künstler auf der Bühne, wie Anna Buchegger, Lusterboden und Tamara Flores. Und das ist nur der Anfang!

Kuratoren mit Weitblick

Sofie Royer und Wolfgang Lehmann, die kreativen Köpfe hinter dem Festival, haben sich etwas Besonderes einfallen lassen. Ihr Ziel? Sich selbst zu überraschen! Sie wollen keine Acts, die bereits beim Popfest gespielt haben, um den Besucherinnen ein frisches und vielfältiges Erlebnis zu bieten. Das Line-up wird eine bunte Mischung aus Darkwave, Psychedelic, spanischen Einflüssen, Mundart und Rap präsentieren – ein Fest für alle Ohren.

Für Erstbesucherinnen ist der Eröffnungstag ein absolutes Muss, besonders auf der Seebühne. Und wer ein Geheimtipp sucht, sollte sich den Club U nicht entgehen lassen. Der perfekte Ort, um neue Talente zu entdecken und vielleicht auch ein paar alte Bekannte wiederzusehen. Ein wahres Sprungbrett für Newcomerinnen, das Popfest hat sich als wichtiger Bestandteil der österreichischen Musikszene etabliert.

Austropop im Fokus

Und wenn wir schon bei der Musik sind, darf der Austropop nicht fehlen. Diese besondere Musikrichtung hat ihren Ursprung in den späten 1960er- und frühen 1970er-Jahren und ist mehr als nur ein Genre – es ist ein Gefühl! Die Verwendung der deutschen Sprache oder österreichischer Dialekte schafft eine Verbindung zur Heimat und den alltäglichen Themen, die uns alle betreffen. Künstler wie Wolfgang Ambros, Rainhard Fendrich und Georg Danzer haben den Austropop geprägt und begeistern auch heute noch mit ihren Texten, die oft gesellschaftskritisch und humorvoll sind.

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In den letzten Jahren erlebte der Austropop ein Revival. Neue Subgenres wie Indie-Pop und Alternative Austropop haben das Genre modernisiert, ohne seine Wurzeln zu vergessen. Das Popfest ist somit nicht nur ein Ort für Live-Musik, sondern auch ein Schaufenster für die Entwicklung einer einzigartigen musikalischen Identität Österreichs.

Mit einem Rahmenprogramm, das unter anderem ein mitternächtliches Walking Concert mit Oliver Welter von Naked Lunch und ein Gespräch mit Marianne Mendt und Joesi Prokopetz über die Ursprünge des Austropop umfasst, wird dieses Festival ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst. Und für die Sportlichen unter den Besuchern gibt es sogar Tischtennis im Park – wer weiß, vielleicht wird das ja die nächste große Sportart Österreichs!

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