Tirols junge Lebensretter: Doppelsieg beim Bundesbewerb für Erste Hilfe
In Innsbruck-Land gibt’s einen Grund zu feiern! Die SchülerInnen aus Tirol haben beim diesjährigen Bundesbewerb für Erste Hilfe des Österreichischen Jugendrotkreuzes gleich zwei Vizemeistertitel nach Hause geholt. Ein echtes Highlight für die MS Kematen, die in der Kategorie „LebensretterIn“ glänzten, und das BG/BRG Sillgasse, das sich den Vizemeistertitel in der Kategorie „Erste Hilfe MeisterIn“ sicherte. Das Ganze wurde von Gesundheits- und Bildungslandesrätin Cornelia Hagele bei einem feierlichen Empfang im Landhaus gewürdigt.
Die Schülerinnen und Schüler zeigten bei den Bewerben ihr Können in lebensrettenden Maßnahmen. Während in der Kategorie „LebensretterIn“ vor allem die Sofortmaßnahmen wie Wiederbelebung und die stabile Seitenlage im Fokus standen, konnten die TeilnehmerInnen der Kategorie „Erste Hilfe MeisterIn“ ihr Wissen über die Erste Hilfe unter Beweis stellen. Stark, dass die MS Kematen und das BG/BRG Sillgasse so hervorragend abgeschnitten haben! Es ist nicht nur ein Erfolg für die Schulen, sondern auch für die gesamte Region.
Ein Vorbild für alle
Besonders beeindruckend war die Geschichte von Elma Xheladini von der MS Wörgl, die kürzlich einer bewusstlosen Frau das Leben rettete, nachdem sie einen Erste-Hilfe-Kurs besucht hatte. Solche Erlebnisse zeigen, wie wichtig es ist, dass Kinder und Jugendliche in Österreich bei der Erste-Hilfe-Ausbildung aktiv eingebunden werden. Gesundheits- und Bildungslandesrätin Hagele hebt die Bedeutung dieser Ausbildung hervor und verdeutlicht, wie entscheidend es ist, dass junge Menschen die nötigen Fähigkeiten erlernen, um in Notfällen zu helfen.
Das Österreichische Jugendrotkreuz Tirol ist hier besonders aktiv und organisiert jährlich Erste-Hilfe-Kurse für über 7.000 SchülerInnen in der Sekundarstufe. Auch auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene werden regelmäßig Erste-Hilfe-Bewerbe durchgeführt. Einmal im Jahr findet der große Erste Hilfe Bundesbewerb statt, der die besten Talente aus ganz Österreich zusammenbringt. Im Kontext dieser Wettbewerbe wird deutlich, dass jeder Mensch in die Situation kommen kann, Erste Hilfe zu benötigen. Das Bewusstsein dafür zu schärfen, ist das Ziel der Ausbildung.
Gemeinsam stark
Es ist erstaunlich, wie die Wahrscheinlichkeit, dass Erste Hilfe geleistet wird, mit der Anzahl der Menschen steigt, die diese Fähigkeiten besitzen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass das Thema Erste Hilfe in Schulen von der Volksschule bis zur Sekundarstufe behandelt wird. Ab der 5. Schulstufe werden regelmäßig Erste-Hilfe-Kurse angeboten, damit die SchülerInnen bestens vorbereitet sind. Das Helfi-Programm in der Volksschule sorgt dafür, dass schon die Kleinsten lernen, wie sie in Notfällen reagieren können.
Insgesamt ist die Begeisterung für Erste Hilfe in Tirol spürbar. Kinder und Jugendliche aus der gesamten Region nehmen an den Bewerben teil und zeigen ein großes Interesse an der Thematik. So wird aus einer wichtigen Ausbildung nicht nur eine Pflicht, sondern auch eine spannende Herausforderung, die nicht nur Leben retten kann, sondern auch Zusammenhalt und Teamgeist fördert. Ein Hoch auf die jungen Lebensretter!
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