Die Hitzewelle rollt an! In Innsbruck wird am Wochenende mit Temperaturen bis zu 38 Grad Celsius gerechnet. Das ist kein Scherz – die orange Hitzewarnstufe, die seit Mittwoch für Innsbruck gilt, ist kein Spaß. Und jetzt kommen auch die umliegenden Bezirke wie Innsbruck-Land, Schwaz und Kufstein in den Genuss dieser Hitze. Für viele von uns ist das Sommerfeeling pur, aber für einige Risikogruppen kann das ganz schön brenzlig werden. Ältere Menschen, Kleinkinder, Schwangere und Leute mit Vorerkrankungen müssen besonders aufpassen und sich gut vorbereiten.

Die Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele macht klar: Hitzephasen können ernsthafte gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Deshalb gibt es dringend Empfehlungen zur Hitzeprävention. Trinken – und zwar mindestens zwei Liter pro Tag! Leichte Kost ist angesagt, das bedeutet wasserreiche und gut verdauliche Lebensmittel. Und hey, wenn’s draußen richtig heiß ist, dann lass die Finger von anstrengenden Aktivitäten. Sport sollte besser in die kühleren Stunden des Tages verlagert werden. Schwindel, Übelkeit oder Erschöpfung? Das sind Warnsignale, die man nicht ignorieren sollte. Im Notfall – bringt die Betroffenen in den Schatten, kühlt sie und gebt ihnen Flüssigkeit. Man kann nie vorsichtig genug sein!

Hitze und Sport: Tipps für aktive Menschen

Das Land Tirol hat eine Informationskampagne zum Thema „Hitze und Sport“ gestartet. Sportmediziner Wolfgang Schobersberger empfiehlt, intensive Trainingseinheiten am besten gleich in die frühen Morgen- oder Abendstunden zu verlegen. Und für alle, die in Innsbruck unterwegs sind: Es gibt über 1600 öffentliche Trinkwasserstellen im Land, die euch mit frischem Wasser versorgen. Und das ist noch nicht alles: An stark frequentierten Orten in Innsbruck stehen sogar kostenlose Sonnencremespender bereit. Ein cleverer Schachzug, um die gesundheitlichen Risiken der Hitzewelle zu reduzieren.

Doch die Hitzewelle betrifft nicht nur Tirol. In Deutschland wird die Zahl der Tage mit Wärmebelastung aufgrund des Klimawandels immer größer. Hitzewellen können ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen und die Sterberate erhöhen. Im Sommer 2003 gab es beispielsweise rund 10.000 zusätzliche Todesfälle durch Hitze. Das klingt alarmierend, nicht wahr? An heißen Tagen sollte man direkte Sonneneinstrahlung meiden, besonders für Kinder. Trinken, trinken, trinken! Das gilt nicht nur für Tirol, sondern überall. Kühle Duschen oder Fußbäder helfen, den Körper angenehm kühl zu halten. Und Alkohol? Das ist jetzt mal ein No-Go, stattdessen lieber leichtes Essen und helle, luftige Kleidung.

Schutzmaßnahmen und Hitzeaktionspläne

In Deutschland sind die Länder und Kommunen gefordert, um die Bevölkerung besser auf solche Hitzephasen vorzubereiten. Es gibt Hitzeaktionspläne, die verschiedene Maßnahmen beinhalten – von neuen Konzepten der Stadtgestaltung bis hin zu mehr Stadtgrün. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die große Wirkung zeigen. Kühle Plätze sind Gold wert, besonders für die alleinstehenden und pflegebedürftigen Personen, die oft am stärksten betroffen sind. Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen haben spezielle Handlungsabläufe, um bei Hitzewellen richtig zu reagieren. Und wenn es wirklich zu Krisen kommt – dann ist der Notruf 112 immer eine gute Idee.

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Innsbruck und Umgebung stehen also vor einer heißen Herausforderung. Aber mit ein wenig Vorsicht und den richtigen Maßnahmen kann man die Hitze gut überstehen. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja auch die ein oder andere erfrischende Abkühlung in einem der schattigen Plätzchen in der Stadt. Bleibt kühl, bleibt gesund!

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